Viele Unternehmen haben sich die Sichtbarkeit im Internet zum erklärten Ziel gesetzt. Insbesondere klein- und mittelständische Unternehmen (KMU) nutzen ihre technologischen Kenntnisse, um mit einer guten Platzierung und zielgerichteter Werbung potenzielle Neukunden zu erreichen. Seit Beginn der Pandemie ist die Relevanz dafür noch weiter angestiegen.
Doch welche Möglichkeiten gibt es und lässt sich dieses Vorhaben für jeden realisieren? 

Bild: Jede einzelne Kundenaktion kann mithilfe der richtigen Werkzeuge getrackt und analysiert werden.
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Wie beginnt man richtig? 

Zunächst ist es hilfreich, sich einen kostenfreien Google-My-Business Account anzulegen. Dies wird meist vergessen, dabei sind lediglich alle relevanten NAP Daten des Unternehmens (Name, Adresse und Telefonnummer) einzutragen. Fotos können das Gebäude, die Dienstleistung oder das Produkt zeigen. Nur Unternehmen mit diesem Account können von ihren Kunden bewertet werden.

Darüber hinaus tauchen die Begriffe SEO, SEA und Google Analytics immer wieder im Zusammenhang mit der Online-Sichtbarkeit auf. In diesem Zusammenhang gibt es eine Vielzahl von Maßnahmen und Tools, die zur Erreichung der Ziele eingesetzt werden können.

Die richtigen Keywords

Suchmaschinen wie Google achten sehr stark darauf, welche Begrifflichkeiten verwendet werden, um den Usern die bestmöglichen Ergebnisse auszuspielen. Daher sollte im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung (SEO) zunächst ermittelt werden, welche Keywords für das eigene Unternehmen relevant sind und wonach die Zielgruppe sucht. Teil dieser wichtigen Recherche sind auch die Suchbegriffe der Wettbewerber.

Werden die Begriffe in Überschriften und Texten mit einem Mehrwert für die Kunden verbunden, so lernt der Algorithmus und die eigene Website wird künftig besser gerankt. Dieser Prozess kann jedoch einige Wochen bis Monate dauern. Der Content der Seite kann beispielsweise in Leistungs- oder Produktbeschreibungen, Blogbeiträgen und Fachartikeln platziert werden. 

Google Analytics

Nicht nur Anzahl der Seitenaufrufe (Page Views) und die Anzahl der Besucher (Visits) lassen sich mithilfe von Google Analytics messen. Auch Kennzahlen zu durchschnittlicher Sitzungsdauer und Absprungraten werden anonymisiert getrackt. Dies geschieht ganz simpel durch die Implementierung eines Tracking Codes im Website-Quelltext. 

Ausführliche Berichte und diverse Einstellungen machen eine detaillierte Analyse der gesamten Customer Journey möglich. Zudem können die Auswertungen anschaulich in Form von Diagrammen, Tabellen und Grafiken dargestellt werden. Durch diese ausführlichen Informationen können Unternehmen ihre Website oder den Shop weiter verbessern und die Sichtbarkeit sowie die Conversion steigern. 

aktiv Werbung schalten

Neben der Strategie des organischen Wachstums kann durch Search Engine Advertising (SEA) gezielt Aufmerksamkeit auf bestimmte Keywords generiert werden. Die bessere Platzierung in der Suchmaschine wird in diesem Falle eingekauft. 

Begehrte Keywords sind dementsprechend teurer als spezielle. Der Kunde wird direkt auf die eigene Website aufmerksam und darauf gelenkt. Im Gegensatz zu SEO versprechen sich Unternehmen hier eine schnelle Steigerung des Traffics auf der Seite.
In Kombination mit Google Analytics lässt sich der Erfolg dieser Maßnahme schnell überprüfen.

Sichtbarkeit in den sozialen Medien

LinkedIn, Instagram und Facebook sind die gelben Seiten von heute. Klassische Einträge in Branchenbüchern werden immer weniger von Kunden zur Suche nach Unternehmen herangezogen. Daher lohnt es sich, neben einer professionellen Website und einem Online-Shop auch in den sozialen Netzwerken präsent zu sein. Kleine Einblicke in den Berufsalltag oder die Vorstellung von Neuigkeiten in der Produktentwicklung locken nicht nur mehr Kunden an, sondern wirken sich positiv auf das Google Ranking aus.