Solaranlagen sind auf dem Vormarsch und bieten uns die Möglichkeit unseren Strombedarf ganz oder zumindest teilweise selbst zu decken. In diesem Artikel geht es um die Funktionsweise von Solaranlagen und wie jeder von der Kraft der Sonne profitieren kann.

Inhaltsverzeichnis

Die Sonne – unsere Energiequelle

Wer im Internet recherchiert, wird eine sichere Quelle zu dem Thema Solarenergie finden. Jeden Tag strahlt die Sonne für mehr als acht Stunden. Damit ist sie eine Naturkraft für die Energiegewinnung, die ihresgleichen sucht. In der Zeit könnte sie genug Energie produzieren, um einen Großteil unserer Bedürfnisse zu decken – wenn wir ihre Kraft richtig nutzen würden. Dank neuer Technologien ist das jetzt möglich: Photovoltaikanlagen in Kombination mit Batteriespeichern ermöglichen es uns, unabhängiger von fossilen Brennstoffen zu werden und die CO2-Emissionen zu reduzieren.

Ökostrom wird von fast allen Energieanbietern mit teureren Tarifen vertriebe. Ein Grund mehr, sich mit dem Thema Solarenergie auseinanderzusetzen. Denn inzwischen gibt es auch mobile Solaranlagen, die ganz einfach aufgestellt und angeschlossen werden können – zum Beispiel auf dem Balkon oder im Garten.

Solaranlagen – die technische Entwicklung

Die ersten Solaranlagen wurden bereits in den 1970er Jahren entwickelt und installiert. Damals waren sie allerdings noch sehr teuer und ineffizient. In den 1980er Jahren wurden dann die ersten Dünnschicht-Solarzellen entwickelt, die deutlich kostengünstiger hergestellt werden konnten. Seitdem hat sich die Technologie der Solaranlagen stetig weiterentwickelt und ist heute deutlich effizienter und kostengünstiger.

In den letzten Jahren haben sich Solaranlagen zunehmend auch als mobile Systeme etabliert. Diese können beispielsweise auf Fahrzeugen oder auch auf Booten installiert werden und so dafür sorgen, dass diese unabhängig von einem Stromanschluss betrieben werden können.

Die Geschichte der Solaranlagen beginnt allerdings bereits in der Antike. Eine Legende besagt, dass die Römer im 2. Jahrhundert nach Christus ihre Badezimmer mit Spiegeln ausgestattet haben, um das Sonnenlicht zu nutzen und die Wärme zu speichern. Tatsächlich gibt es jedoch keine Beweise für diese Geschichte.

Die moderne Solarstromerzeugung begann erst im 19. Jahrhundert. 1839 entdeckten die französischen Wissenschaftler Alexandre Edmond Becquerel und Augustin François César Peltier die sogenannte photovoltaische Wirkung: Beim Kontakt von Metallen mit Licht wird Energie erzeugt.

Photovoltaik – wie funktioniert es?

Photovoltaik ist die direkte Umwandlung von Lichtenergie in elektrische Energie. Photovoltaikanlagen wandeln Sonnenenergie in sauberen Strom um. Jede Photovoltaikanlage besteht aus einem oder mehreren Solarmodulen, die wiederum aus Solarzellen bestehen. Die Solarzellen sind auf einer metallischen Platte befestigt. Die Anordnung der Solarzellen in einem Solarmodul erfolgt so, dass sie möglichst viel Licht aufnehmen können.

Mobile Solaranlagen

Eine Mobile Solaranlage besteht aus PV-Modulen, einem Wechselrichter und einer Batterie. Diese drei Komponenten sind die wesentlichen Bestandteile einer jeden Anlage und müssen daher sorgfältig ausgewählt werden.

  •         PV-Module sind die Herzstücke einer Mobile Solaranlage. Sie wandeln die Sonnenenergie in elektrische Energie um. Die Wahl der richtigen Module ist entscheidend für die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit einer Anlage.
  • Wechselrichter sind die Geräte, die den Strom aus den PV-Modulen in eine Form bringen, die von Haushaltsgeräten genutzt werden kann. Die Wahl des richtigen Wechselrichters ist entscheidend für die Effizienz einer Anlage.
  • Batterien sind notwendig, um den Strom aus den PV-Modulen zu speichern und für Zeiten bereitzuhalten, in denen keine Sonne scheint. Die Wahl der richtigen Batterie ist entscheidend für die Zuverlässigkeit und Lebensdauer einer Anlage.