Die Inflation macht vor kaum jemandem Halt – nicht nur Öl, Benzin und Gas sind teurer geworden, sondern auch die allgemeinen Lebenshaltungskosten sind rasant gestiegen. Eine Aussicht auf Besserung besteht aktuell nicht und viele Studierende, Singles und Familien sind verzweifelt und hoffnungslos.

Daher zeigen wir 10 nützliche Tipps, wie laufende Kosten gesenkt und damit Rücklagen geschaffen werden können.

Tipp 1: Untervermietung

Der Wohnungsmarkt ist ausgeschöpft – eine geeignete und vor allem bezahlbare Wohnung lässt sich für viele Studierende und junge Menschen kaum finden. Viele Mieter leben in viel zu großen und teuren Wohnungen. Warum nicht einfach untervermieten? Ist der Vermieter einverstanden, kann eine Untervermietung eine geeignete Möglichkeit sein, um jungen Menschen ein Zuhause zu geben und gleichzeitig durch die monatlichen Mieteinnahmen die eigenen Mietkosten zu senken.  

Wichtig hierbei ist jedoch, dass die Untermiete vertraglich geregelt wird. Eine wasserdichte Untermietvertrag-Vorlage ist daher maßgeblich und lässt sich einfach im Netz finden.

Tipp 2: Haushaltsbuch führen

Oftmals fehlt uns der Überblick über die monatlichen Einnahmen und Ausgaben. Ein sorgfältig geführtes Haushaltsbuch kann deutlich machen, wie viel Geld für Fixkosten draufgeht und wo man Ausgaben minimieren und Geld sparen kann. Durch ein Haushaltsbuch werden monatliche Aufwendungen planbar und es kann sowohl analog in Form eines klassischen Buches als auch digital über eine App geführt werden.

Tipp 3: Versicherungen und Verträge prüfen

Viele Menschen bezahlen monatlich oder jährlich hohe Beträge aufgrund von Versicherungen und Verträgen. Häufig sind diese schlichtweg zu teuer. Daher lohnt es sich, alle bestehenden Verträge zu prüfen und günstigere Anbieter zu finden oder überhaupt herauszufinden, welche Versicherungen notwendig sind. Überflüssige Verträge sollten gekündigt werden.

Tipp 4: Stromkosten senken

Altbewährt bedeutet nicht gleich günstig. Auch in Bezug auf den Stromanbieter lohnt es sich, online zu vergleichen. Bei einem Wechsel lassen sich jährlich rund 25 Prozent sparen. Darüber hinaus sollten Geräte nicht im Stand-by-Modus bleiben, sondern vollständig ausgeschaltet werden. Energiesparlampen oder sparsame Haushaltsgeräte können ebenfalls dazu beitragen, die Stromkosten zu verringern.

Tipp 5: Wasser- und Heizkosten reduzieren

Neben den Stromkosten können auch die Wasser- und Heizkosten schnell in die Höhe schießen. Einige wenige Maßnahmen können schon für eine Ersparnis sorgen: So sollte man lieber duschen statt baden, die Sparspültaste der Toilette verwenden sowie Waschmaschine und Geschirrspüler nur bei vollständiger Beladung einschalten. Überdies können Zeitschaltuhren und Thermostatventile an den Heizungen die Heizkosten erheblich reduzieren.

Tipp 6: Einkauf planen  

Mit leerem Magen planlos einkaufen zu gehen, ist nie eine gute Idee. Das Erstellen von Einkaufslisten kann dazu führen, dass weniger unnötige Ausgaben beim Wocheneinkauf entstehen. Ebenso sollte man dafür sorgen, dass immer genug Lebensmittel im Haus sind, um Restaurantbesuche oder teure Lieferdienste weitestgehend zu vermeiden. Frisch kochen ist ohnehin gesünder und man kann zusätzlich Geld sparen!

Tipp 7: Autokosten reduzieren

Kreditraten, Versicherung, Benzin – die monatlichen Kosten eines Autos können sehr hoch sein. Daher sollte man in Erwägung ziehen, auf Alternativen wie Carsharing, öffentliche Verkehrsmittel oder – für Kurzstrecken – auf das Fahrrad umzusteigen. Das Vergleichen der einzelnen Spritpreise verschiedener Tankstellen kann ebenfalls zu einer Kostenersparnis beitragen.

Tipp 8: Krankenkassen vergleichen

Nicht nur Versicherungen und Verträge können ins Geld gehen. Der monatliche Krankenkassenbeitrag bei der gesetzlichen Krankenkasse kann ebenfalls teuer werden. Es lohnt sich, das Preis-Leistungs-Verhältnis diverser Krankenkassen zu vergleichen und die bestmögliche auszuwählen. So können immerhin bis zu 445 Euro jährlich gespart werden.

Tipp 9: Die 50-30-20-Regel

Eine recht simple, aber effektive Art und Weise Geld zu sparen, ist die 50-30-20-Methode. Hierbei dienen 50 Prozent des monatlichen Gehalts zur Deckung von Fixkosten, 30 Prozent werden für individuelle Wünsche und Bedürfnisse ausgegeben und die restlichen 20 Prozent sollen gespart werden. Diese Sparvariante kann man leicht in die Führung des Haushaltsbuchs integrieren.

Sollten mehr als 50 Prozent für monatliche Fixkosten benötigt werden, sollte man schauen, welche Ausgaben unnötig sind und diese minimieren.

Tipp 10: Rücklagen bilden

Selbst, wenn man nur eine kleine Summe entbehren kann, ist es ratsam, sich jeden Monat einen gewissen Betrag zur Seite zu legen. Diese Rücklagen dienen unter anderem zur Deckung unerwarteter Ausgaben und können ein echter Retter in der Not sein. Wer besonders ausgefuchst ist, kann sein Geld auch sinnvoll anlegen.