Englisch kann nicht früh genug geübt werden. Denn je schneller man mit Englisch in Berührung kommt, desto intuitiver findet die Aneignung der wichtigsten Fremdsprache statt. In Bayern lernen Kinder bereits ab der 3. Klasse Englisch in der Schule und in anderen Bundesländern sogar schon ab der ersten Klasse.

Dieser Prozess kann auf vielerlei Weise unterstützt werden. Hoch im Kurs stehen dabei Ferienlager zum Englisch lernen. Die Ferienlager öffnen im Freistaat in der Regel in den Oster-, Pfingst-, Sommer- und Herbstferien ihre Pforten an wunderschönen Orten: zum Beispiel am Ammersee, Brombachsee, Chiemsee und Hintersee am sagenhaften Zauberwald. 

Warum ein Englisch-Ferienlager für Kinder?

Englisch-Feriencamps in Bayern sind eine ausgezeichnete Gelegenheit, Freude und Lernen miteinander zu verbinden. Wobei beides nicht als Gegensatz gesehen werden sollte, da die beliebten Ferienlager immer wieder zeigen, dass auch der Erwerb einer Fremdsprache großen Spaß machen kann und etwas Erfüllendes an sich hat. Durch das Abenteuer Feriencamp profitieren Kinder ganzheitlich. 

Sie verbessern nicht nur ihre Fähigkeiten in Englisch, einschließlich in der mündlichen Kommunikation. Darüber hinaus gewinnen sie Freunde fürs Leben und wachsen persönlich durch die täglichen Herausforderungen, die das Leben im Lager mit sich bringt. Die sozialen Fähigkeiten werden auf eine spielerische Weise geschult und die Psychologie ist sich heute darin einig, dass Erlebnisse, die als dauerhafte Schätze in den Erinnerungen bleiben, den Menschen wesentlich stärker prägen als materielle Güter jeder Art.

Wie wird in einem Feriencamp Englisch gelernt?

Veranstalter eines Feriencamps setzen in der Regel auf einen Mix aus einem reichhaltigen Freizeitprogramm und Englischunterricht, der fünfmal in der Woche für jeweils vier Stunden stattfinden kann. Die einzelnen Lektionen umfassen spannende Themen und sind eingebettet in Projekte wie social media and lifestyle, die hipster fashion show, cultures and countries, if I could change the world und plan a roadtrip around America.

Lernen auf Deutsch oder Englisch

In vielen Fällen sind Lehrer und Betreuer Muttersprachler, die aus England, Kanada, Australien und den USA kommen können. Aber natürlich sind auch deutschsprachige Lehrer dazu fähig, den Teilnehmern den Zugang zur englischen Sprache zu vermitteln. Generell befinden sich die Teilnehmer bei deutschsprachigen Lehrern und Betreuern mehr in der Komfortzone, weil Verständnisschwierigkeiten und offene Fragen zur Not auf Deutsch vermittelt werden können. 

Bei englischen Muttersprachlern findet der Spracherwerb hingegen rund um die Uhr statt, denn die Betreuer sprechen immer Englisch mit den Teilnehmern, die nun ihrerseits zur Kommunikation auf die Weltsprache angewiesen und mehr gefordert sind, als wenn für jedes Problem auf die deutsche Sprache zurückgegriffen werden kann. Beides hat seine Vor- und Nachteile.

Das Freizeitprogramm

Ferienlager bieten zumeist ein reichhaltiges Freizeitprogramm. Sie offerieren den Teilnehmern erlebnissreiche Stunden, die sie nie vergessen werden. An den Seen kann zum Beispiel gebadet oder mit dem Boot gefahren werden. Mögliche Unternehmungen sind je nach Standort Paddling, Rafting und Kayaking. Weitere Angebote von vielen können Diskotheken, Theatervorführungen, Geländespiele, Bogenschießen, Ausflüge und Klettern im Hochseilgarten sein. Auch der Abend hat bekanntlich seine Reize, die mit Nachtwanderungen und am Lagerfeuer ausgekostet werden.

Fazit: Ein Englisch-Ferienlager lohnt sich

Durch einen Besuch im Englisch-Ferienlager schenken Eltern ihren Kindern Erlebnisse, an denen sie in ihrer ganzen Persönlichkeit wachsen werden und einen natürlichen Umgang mit der wichtigsten Fremdsprache vermittelt bekommen. Viele erfüllte Stunden mit neuen Freunden in der freien Natur sind ein wunderbares Korrektiv zur digitalen Reizüberflutung in der heutigen Zeit. 

Nicht zuletzt werden die Teilnehmer das neue Schuljahr gestärkt angehen, ihre erworbenen Kenntnisse für den Englischunterricht nutzen können und an Selbstvertrauen dazugewonnen haben.