Real Madrid: Attacke gegen Guardiola, FC Bayern München brennt! “140 Millionen für Bale”

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Vor dem großen Spiel zwischen Real Madrid und dem FC Bayern München am Mittwoch im Audi Cup macht sich bei den Königlichen ein Wandel bemerkbar: Das Team rennt nicht mehr nur nach vorne. Jetzt wird auch verteidigt.

Und das wirkungsvoll und gut. Denn in fünf Testspielen kassierte Real bislang erst ein Gegentor – nach einem nicht vorhandenen Handspiel von Sergio Ramos per Elfmeter. Am Dienstag gewann Madrid 2-0 gegen Tottenham. Und steht damit am Mittwoch im Finale in München.

Ein Testspiel nur, aber immerhin das beste, das man sich überhaupt nur denken könnte. Unvergessen das letzte Spiel zwischen den beiden Teams – es fand im Halbfinale der Champions League 2014 statt. Und Real gewann mit 4-0 in der Allianz Arena, die maximale Demütigung der Bayern war perfekt. Real zog ins Finale ein – und eroberte die Decima, die zehnte Königskrone im Europapokal für Real.

Matthäus und Effenberg als Journalisten

Seither hat sich einiges getan im Fußball. Sogar bei Bayern München, das nach dem Abgang von Bastian Schweinsteiger und der Niederlage gegen Wolfsburg im Supercup einigermaßen in Aufruhr ist. Denn die Kritiker von Pep Guardiola, der angetreten war, den großen FC Bayern noch größer zu machen, melden sich immer lauter zu Wort. Zuletzt die frustrierten Ex-Spieler Lothar Matthäus und Stefan Effenberg, die möglicherweise selbst als Trainer der Bayern Erfolge haben möchten – dort aber nicht zum Zuge kommen. Ihnen hielt Pep jetzt entgegen, dass sie “Journalisten” seien. Mit anderen Worten: Gut im kritisieren, weniger gut im selber machen.

Die neue Taktik des Katalanen, seine Verteidigung im Angriff zu suchen, wird allerdings nur dann aufgehen, wenn er so schnell wie möglich neue Titel für die Bayern holt. Internationale Titel. Mit der Champions League wird es bis 2016 nichts werden, das verbietet der Terminplan. Also wäre ein Sieg gegen Real am Mittwoch fast schon Gold wert. Wenigstens, um die internen Kritiker mundtot zu machen. Verliert Bayern aber gegen Real, möglicherweise auch noch klar, dürfte in München der Baum brennen. Vielleicht auch zwei oder drei davon.

“Zwei Leute sind verrückt”

Real ist jedenfalls aktuell gut in Form – und das ohne die verletzt in der Heimat gebliebenen Cristiano Ronaldo und Karim Benzema. Gegen Tottenham schossen James und Gareth Bale die Tore – wobei Bale erst kurz vor Spielende die einzige gelungene Aktion seines ansonsten eher enttäuschenden Arbeitstages gelang. Der Waliser ist und bleibt wohl ein Fremdkörper im königlichen Team, egal, ob mit oder ohne CR7 auf dem Platz. In einem Kommentar der Zeitung “Marca” heißt es am Mittwoch: “Angeblich hat Manchester United Real 120 oder sogar 140 Millionen Euro für Bale geboten, Real hat aber nicht verkaufen wollen. Wenn das stimmt, müsste man zwei Leute für verrückt erklären – zuerst denjenigen, der das Angebot abgegeben hat. Und dann denjenigen, der es abgelehnt hat.”

Auch am Mittwoch gegen die Bayern werden Cristiano und Benzema fehlen, für sie könnten erneut Isco und Jesé eine Chance bekommen – beide gehörten gegen Tottenham zu den Besten Reals, beide kämpfen um eine Chance auf einen Stammplatz. Bale wird seinen wohl behalten, so oder so. Benitez erklärte: “Bale ist ungeheuer wichtig für uns, er weiß, was er zu tun hat.”

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