Fußball-WM 2014 – Deutschlands Gruppengegner im Überblick

Neben dem Turniergastgeber Brasilien haben sich insgesamt 31 weitere Mannschaften für das sportliche Großereignis qualifiziert ­– diese wurden anschließend im Rahmen einer Auslosung auf acht verschiedene Gruppen verteilt. Die Gruppe G mit Portugal, Ghana, Deutschland und den USA verspricht bereits einige interessante Turnierpaarungen. Das erste Spiel der deutschen Nationalmannschaft findet am 16. Juni gegen Portugal und seinen Starfußballer Christiano Ronaldo statt. Am 21. Juni geht es dann weiter gegen Ghana, während im Gruppenfinale am 26. Juni die Mannschaft der USA mit Trainer Jürgen Klinsmann wartet – alles in allem eine machbare Gruppe für die deutsche Mannschaft.

Portugal ist der erste Gegner für Deutschland

Allgemein dürften die Deutschen die klaren Favoriten in ihrer Gruppe sein. Doch auch die restlichen Mannschaften der Gruppe G haben durchaus Potential. Portugal beispielsweise galt bereits in der Vergangenheit nicht selten als Geheimtipp. Ob dieser Status nach der eher holprigen Qualifikationsphase (zweiter Platz hinter Russland) gerechtfertigt ist, muss die Mannschaft allerdings noch beweisen. Die große Stärke der Spieler von der iberischen Halbinsel ist mit Sicherheit Christiano Ronaldo – der Portugiese ist Weltfußballer des Jahres 2008 und 2013. Doch auch andere Spieler wie João Moutinho oder auch Torwart Rui Patrício sind verlässliche Größen der Mannschaft. Die große Schwäche der Iberer liegt sicherlich im längeren Spiel gegen disziplinierte und kompakt stehende Mannschaften. Letztendlich wird es wieder in der Verantwortung von Ronaldo liegen, mit seiner individuellen Spielstärke den Spielverlauf zu Gunsten der Iberer zu beeinflussen.

Die Black Stars aus Ghana

Während der Weltmeisterschaft 2010 waren die Spieler aus Ghana sicherlich eine der großen Überraschungen in Südafrika. Auch während der Qualifikationsphase beeindruckten die „Black Stars“ mit ihrem 6:1-Sieg gegen die ägyptische Mannschaft. Der große Pluspunkt der Spieler ist ihre enorme Laufstärke. Besonders das Mittelfeld um Asamoah, Kevin Prince Boateng und André Ayew ist hochkarätig bestückt und profitiert stark von der körperlichen Fitness und der durchsetzungsstarken Spielweise der Ghanaer. Einer der Schwachpunkte der Mannschaft ist allerdings die Abwehr um Opare, Mensah und Inkoom, die in der Vergangenheit immer wieder durch Fehlpässe und Stellungsfehler auffiel.

Der letzte Gegner für Deutschland – die Spieler der USA

Das WM-Team um Trainer Jürgen Klinsmann überstand die Qualifikationsspiele relativ souverän mit lediglich zwei Niederlagen gegen Österreich und der Ukraine – dementsprechend groß sind auch die Erwartungen an die anstehende Weltmeisterschaft. Fest steht, dass die US-Mannschaft vor allem durch ihr geschlossenes Mannschaftsspiel und die hervorragende Teamarbeit profitiert. Die Spieler agieren taktisch klug und spielen als Einheit, was ihre enorme Laufbereitschaft und körperliche Fitness zusätzlich begünstigt. Allerdings verfügen die Amerikaner nicht über kreative Ballkünstler vom Schlag eines Messis oder Ronaldos. Dadurch fehlt es dem Offensivspiel mitunter an kreativen Ansätzen. Der Vorzeigestürmer Jozy Altidore fällt eher durch seine enorme körperliche Präsenz und seine kräftige Statur auf – kommt er einmal zum Abschluss, dann entfalten seine Schüsse eine enorme Durchschlagskraft. Ein Schwachpunkt der Mannschaft ist sicherlich auch die Defensivriege – dieser fehlt zum großen Teil noch internationale Spielerfahrung.

 

Eine machbare Gruppe für Deutschland

 

Obwohl die Deutsche Nationalmannschaft allgemein als Favorit der Gruppe G angesehen wird, ist der letztendliche Ausgang alles andere als sicher. Sowohl Ghana, Portugal als auch die USA können sicherlich mit der einen oder anderen Überraschung während der Gruppenphase aufwarten. Damit Sie keines der kommenden Gruppenspiele verpassen, können Sie beispielsweise hier einen detaillierten Spielplan herunterladen.