FC Barcelona verschmäht Mesut Özil, Toni Kroos und Isco! “Ivan Rakitic ist besser”

Fakt ist, dass alle genannten Spieler am Ende nicht beim FC Barcelona landeten. Sondern beim Erzfeind Real Madrid. Wie die Zeitung “La Vanguardia” aus Barcelona meldet, sollen Özil, Kroos, Modric und Isco bereits mit einem Bein bei Barca unter Vertrag gewesen sein. Isco habe sogar seinen Hund schon “Messi” getauft, weil er ein glühender Fan der Katalanen sei. Zu einem Happy End im Camp Nou sei es dennoch nicht gekommen.

Unter anderem, so die “La Vanguardia”, weil Zubizarreta statt Toni Kroos lieber Ivan Rakitic aus Sevilla geholt habe. Und weil Pep Guardiola lieber Cesc Fabregas haben wollte als Mesut Özil. Auch Modric habe schon mit dem Trikot Barcas in einer katalanischen Tageszeitung posiert – und spiele jetzt im Bernabeu-Stadion in Madrid.

Die Neymars der Zukunft sind gesichert

Derweil rühmt die Zeitung “Sport” die Tatsache, dass Barca offensichtlich seit dem Transfer von Neymar den Markt der Spieler aus Brasilien fest im Griff habe. So sei derzeit auch gesichert, dass die kommenden “Neymars” in Katalonien landen würden.

Dabei hatte die “Sport” noch am Mittwoch Trainer Luis Enrique scharf kritisiert, weil der öffentlich erklärte, die Presse Barcelonas zu ignorieren – weil ihm das sein Arzt aus gesundheitlichen Gründen so empfohlen habe. Wörtlich hieß es in einem offenen Brief, der an den Arzt von Luis Enrique abgefasst war: “Wenn Sie, Herr Doktor, Luis Enrique wirklich empfohlen haben, keine Presse zu lesen,  mag das eine neue Form der Therapie sein, aber sie könnte auch negative Nebenwirkungen haben. Es ist nämlich nicht gut, wenn der Trainer Barcas sich von der Realität verabschiedet und lieber in einer Traumwelt leben möchte. Wenn er denkt, dass die ganze Welt sich gegen ihn verschworen hat und nur er selbst in die richtige Richtung marschiert, könnte er am Ende schwere Probleme bekommen, auch in der Kommunikation mit seinen Spielern. Und das wäre dann wirklich schwerwiegend.

Von Kritikern kann man lernen

Wir wussten schon, dass Luis Enrique in seinem Stab einen Psychologen beschäftigt, der ihm dabei helfen kann, die Probleme zu beseitigen, die schlechte Resultate mit sich bringen. Was wir bisher noch nicht wussten ist, dass er auch einen Arzt als Schutzschild beschäftigt. Wenn Ihr Klient tatsächlich, wie er meint, den Verein Barca so gut kennt, soll er das zeigen. Acht Jahre als Spieler, drei als Trainer von Barca B, sollten ihm reichen, um seinen Kritikern nicht die kalte Schulter zu zeigen. Von Kritikern kann man nämlich auch noch etwas lernen.

Wir wissen auch nicht, ob Sie als Arzt, lieber Herr Doktor, dem Trainer möglicherweise nicht nur empfehlen, auf das Lesen von Zeitungen zu verzichten, sondern sich auch noch um die  Aufstellung den Team kümmern. In diesem Fall wäre es vielleicht positiv, Luis Enrique zu erklären, dass es nicht gut ist, jeden Spieltag eine neue Mannschaft aufs Feld zu schicken, denn so kann sich ein Team unmöglich finden, vor allem in einem Jahr des Übergangs.”