Der Hype rund um Kryptowährungen erreicht im Jahr 2021 immer neue Höhepunkte. Neuerungen rund um den Einsatz im Alltag führen dazu, dass die digitalen Währungen mehr akzeptiert werden als es zuvor der Fall war und das auch Unternehmen, Banken und sogar ganze Länder in Währungen wie in den Bitcoin einsteigen. Vor allem die neuen Spezialfonds, die jetzt gesetzlich erlaubt sind, sorgen hier für Aufregung. Dabei stellt sich die Frage: In welche Krypto investieren 2021? Diese Frage ist für viele überzeugte oder ganz frische Investoren spannend, da niemand genau weiß, wie es jetzt weitergehen wird. Das der Markt ein großes Potenzial aufweist, zeigt sich jedoch immer wieder und sorgt dafür, dass immer mehr Menschen einsteigen und investieren wollen.

Was steckt hinter dem neuen Gesetz?

Früher war es verboten, bei Fonds auch Kryptowährungen wie den bekannten Bitcoin und die zweitstärkste Währung Ethereum einzusetzen. In diese Werte konnte nicht investiert werden, was jetzt aber durch ein neues Gesetz gekippt wurde, welches seit dem 1. August gilt und die Investition ermöglicht. Wichtig ist dabei, dass durch die neue Gesetzeslage viel von dem leicht dubiosen Image der Kryptowährungen verloren gehen wird.

Zumindest ist das anzunehmen, da es sich um einen neuen Schritt handelt, Kryptowährungen wie den Bitcoin mehr in Richtung Normalität zu bringen, die aktuell noch nicht vorhanden ist. Mit dem neuen Gesetz dürfen die Institute in speziellen Fonds maximal 20 Prozent von ihrem Anlagevermögen in die digitalen Währungen investieren. Der Grund für die Veränderung ist die Verabschiedung eines neuen Gesetzes, welches diese Obergrenze von 20 Prozent zulässig macht. Die sogenannten Spezialfonds verwalten sehr viel Geld und können für Aufwind auf dem Kryptomarkt sorgen.

Wie viel Geld steckt in den Spezialfonds?

Zur Veranschaulichung macht es hier Sinn, ein wenig auf die Zahlen zu blicken, die beispielsweise für Deutschland bekannt sind. In Deutschland werden von Spezialfonds insgesamt 1,8 Billionen Euro verwaltet, von denen jetzt maximal 20 Prozent in die digitalen Währungen gesteckt werden dürfen. Das würde einen Einsatz von bis zu 360 Milliarden Euro in Kryptowährungen bedeuten, die entsprechend gekauft werden müssen, um die Anlage in Spezialfonds zu ermöglichen.

Der noch junge und insgesamt noch nicht so große Kryptomarkt bekommt dadurch viel Zuwachs in Form von Geldern, wenn diese Möglichkeiten voll ausgeschöpft werden. Denn der gesamte Kryptomarkt hat einen Wert von rund 1,7 Billionen Euro (Stand: September 2021) – hier wären 360 Milliarden Euro schließlich 20 Prozent des Kryptomarktes, was einer enormen Summe entspricht. Eine wichtige Änderung, bei der jedoch zu bedenken ist, dass die meisten Institutionen wohl unter der Grenze von 20 Prozent bleiben und sich erst langsam an die neue Aufstellung der Spezialfonds heranwagen wird. Sonst ist das Risiko durch die starken Schwankungen der einzelnen Währungen doch etwas zu hoch.

Die Bedeutung für Investoren

Für Investoren, die vom Kryptomarkt überzeugt sind, handelt es sich bei der Veränderung der Spezialfonds um wichtige Entwicklungen, die zu beachten sind. Desto beliebter, bekannter und alltäglicher die digitalen Währungen werden, desto mehr steigen die Chancen auf starke Entwicklungen. Natürlich steigt ebenso die Gefahr von scharfen Regulierungen, die immer wieder angestrebt und bisher noch nicht durchgesetzt wurden. Wenn mehr Geld in den gesamten Kryptomarkt fließt, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Kurse entsprechend positiv reagieren werden.

Es gibt entsprechende Berechnungen, wie viel Geld beispielsweise in den Bitcoin fließen muss, um die Kurse um einen Prozent nach oben zu bringen. Ganz exakt sind solche Zahlen natürlich nicht, doch die zunehmende Akzeptanz der digitalen Währungen und der Einstieg verschiedener Institutionen und Regierungen führt dazu, dass es sich schon bald um eine bekanntere Form der Investition handelt. Bekannter zumindest als es aktuell noch der Fall ist, da noch immer von einem jungen und wenig entwickelten Kryptomarkt die Rede ist. Das kann sich natürlich noch ändern, wobei immer abzuwarten ist, wie lange die Kurse noch steigen bevor sich der Markt wieder beruhigt.

Die Investition in Kryptowährungen wird zum alltäglichen Geschäft

Die neue Gesetzeslage, dass jetzt in Spezialfonds auch Kryptowährungen enthalten sein können, sorgt für ein gesteigertes Interesse am Markt. Dabei ist zu beachten, dass es zum einen für vorsichtige Investoren leichter wird, in die digitalen Werte zu investieren als es zuvor der Fall war und das zum anderen die Marktkapitalisierung der Kryptowährungen ansteigt. Schließlich müssen die Institutionen die jeweilige Währung wirklich besitzen, um den Kunden einen entsprechenden Anteil am Spezialfond zu ermöglichen.

Neben dem genannten neuen Gesetz handelt es sich bei der Einführung des Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel in El Salvador um eine weitere wichtige und sehr spannende Entwicklung. Hier wird sich zeigen, ob der Bitcoin mit der Zeit mehr als nur ein reines Spekulationsobjekt wird, da der Gedanke, dass es sich um eine digitale, von der Inflation geschützte Währung handelt, in jedem Fall ein neues Experiment darstellt.

Da in vielen Ländern die Inflation immer weiter ansteigt und zum Problem für die Menschen wird, deren Währung eine geringere Kaufkraft aufweist, dürfte sich der Bitcoin hier noch weiter durchsetzen. Jede Entwicklung, die zu einer stärkeren Integration der Kryptowährungen in den Alltag führt, ist daher interessant und wichtig für Investoren. Die Wahrscheinlichkeit, dass die digitalen Währungen dann noch völlig wertlos werden, wie Skeptiker gerne prophezeien, wird damit immer geringer.

Das neue Gesetz sorgt für Interesse bei Skeptikern

Es hat sich ohnehin schon gezeigt, dass in den letzten Monaten und Jahren eine neue Generation Investoren herangewachsen ist, die Investitionen oder den Gang zur Börse anders sieht als es früher der Fall war. Fehlende Zinsen auf Sparbücher und Co. tragen dazu bei, dass hier immer mehr nach Alternativen gesucht wird. Dennoch galten und gelten Kryptowährungen bei vielen als extrem riskante Option, die sich nicht zuletzt durch die starke Volatilität und die fehlende Absicherung bei den digitalen Währungen erklärt.

Mit dem neuen Gesetz und der Möglichkeit einer Investition in Spezialfonds sieht es jetzt ein wenig anders aus und es ist möglich, dass nun sogar die Skeptiker eher überzeugt sind und bei dem einen oder anderen Fonds investieren wollen. Es bleibt abzuwarten, wie es jetzt bei Investitionen in der Kryptowelt weitergeht, da hier sicherlich noch weitere Änderungen zu erwarten sind, die dazu führen, dass die digitalen Währungen stärker in den Alltag integriert werden.