Viele Menschen haben sich längst dazu entschieden, mit Umweltschutz einen aktiven Beitrag zum Klimawandel zu leisten. Die Achtlosigkeit der vergangenen Jahrzehnte ist vorüber, stattdessen wird auf Nachhaltigkeit gesetzt. Wer heute spielen möchte, nutzt Echtgeld Casinos im Internet und spart sich die Anfahrt mit dem Auto. Wer heute etwas neues zum Anziehen kaufen möchte, spart sich Billigmode und setzt auf nachhaltige Bio-Baumwolle mit nahezu unendlicher Haltbarkeit. Nebenbei auch noch Geld sparen ist ein wunderbarer Effekt, der zwei der wichtigsten Themen der Menschheit miteinander kombiniert. 

Unterwegs gut versorgt – Getränke immer mit dabei

Die meisten Menschen kennen das Problem: Draußen ist es heiß, der Tag war anstrengend und die Kehle ist trocken. Durst! Er muss gelöscht werden und wenn nicht gerade eine Flasche Wasser im Rucksack dabei ist, wird schnell beim Bäcker an der Ecke oder beim Kiosk ein Getränk gekauft. Plastikflaschen, Plastikbecher, all das landet dann im Müll und die Preise für ein solches Outdoor-Getränk sind immens. 

Befüllbare Flaschen und Thermobecher sind die perfekte Lösung, um auch unterwegs immer etwas trinken zu können. Leitungswasser gibt es an jeder Ecke kostenlos und für den Kaffee beim Bäcker kann auch der eigene Becher genutzt werden. Viele Bäckereien bieten den Kaffee günstiger an, wenn der eigene Becher mitgebracht wird. So lässt sich Geld sparen und dabei noch die Umwelt schonen, da kein überflüssiger Abfall produziert wird. 

Der Einkauf nur mit eigener Tragetasche

Wer kennt es nicht? Beim Shopping im Supermarkt ist der Wagen plötzlich voller als gedacht und die gekauften Dinge passen einfach nicht in den Rucksack. Die Alternative wäre nun eine Tüte, die beim Supermarkt gekauft wird. Zwar sind Plastiktüten ab Januar 2022 verboten, doch auch Papiertüten sind nicht immer die bessere Lösung. Hinzu kommt, dass selbst der Papierbeutel im Supermarkt Geld kostet. Auch wenn es nur ein paar Cent sind, rechnet sich die Summe hoch, wenn mehrmals pro Monat eingekauft und immer wieder auf Papiertüten gesetzt wird. 

Die eigene Tragetasche ist die perfekte Lösung, um die Einkäufe sicher nach Hause zu transportieren, Geld zu sparen und keinen zusätzlichen Abfall zu produzieren. Viele Supermärkte bieten recyclebare Kunststofftaschen an, die eine hohe Haltbarkeit aufweisen und bis zu 30 Kilogramm Inhalt transportieren wollen. So ist auch der Großeinkauf nachhaltig möglich und ohne, dass neue Tüten gekauft werden müssen. Zusammengefaltet hat eine solche Tüte oder auch ein Jutebeutel immer genug Platz im Rucksack und wird so auch nicht zu Hause vergessen.

Beim Wäschewaschen Geld sparen und die Umwelt schonen 

Wäsche waschen muss jeder und wir leben nun einmal in der Zeit der Waschmaschinen. Mit Waschkessel und Brett zu Werke schreiten ist in der heutigen Zeit weder zeitlich noch technisch möglich, die meisten Menschen haben Urgroßmutters Waschstil schon lange verlernt. Aber auch mit der Maschine lässt sich Geld sparen, beispielsweise durch die Reduktion der Waschtemperatur. Vielfach wird davon ausgegangen, dass ohne eine Mindesttemperatur von 60 °C die Wäsche nicht sauber wird. 

Das ist dank der heutigen modernen Waschmittel nicht korrekt. Für leichte Verschmutzungen reichen 30 °C Waschtemperatur vollkommen aus, bei starken Verschmutzungen oder bei Handtüchern sind 60 °C als Maximum ausreichend. Kochwäsche ist vollkommen überflüssig geworden und bringt nichts als Energieverschwendung. Wenn sich hartnäckige Flecken auf der Kleidung angesammelt haben, kann es sich lohnen, diese mit Gallseife vorzubehandeln. So braucht es keine Vorwäsche in der Waschmaschine und das Kleidungsstück wird dennoch sauber. Es lassen sich bis zu 75 Euro pro Jahr sparen, wenn beim Waschen die Temperatur reduziert wird.

Weniger heizen, mehr anziehen 

Niemand möchte gerne frieren und zu Hause mit der dicken Winterjacke sitzen ist auch nicht immer komfortabel. Doch das Heizen wird jedes Jahr teurer und verursacht jede Menge CO₂. Im Wohnbereich reicht eine Temperatur von 20 Grad aus, da ist das Bundesamt für Umwelt überzeugt. Und tatsächlich lassen sich solche Temperaturen auch problemlos aushalten, mit der richtigen Kleidung. Ein Paar Extrasocken, eine Kuscheldecke fürs Sofa oder der Zwiebellook machen den Unterschied. 

Wer gern in Unterwäsche in der eigenen Wohnung herumläuft, kann hierfür bis zum Sommer warten. Da wird es automatisch warm genug, um auf Kleidung verzichten zu können. Im Winter sind es vor allem Wohlfühlanzüge aus kuscheligen Stoffen, flauschige Decken und warme Socken, die den Heizbedarf senken können und dennoch für wohlige Wärme sorgen. Einfach mal ausprobieren und erstaunt darüber sein, wie stark sich die Heizkosten senken lassen. 

Leihen und gebraucht kaufen, anstatt auf Neukauf zu setzen 

Eine Einladung zur Hochzeit, eine besondere Gala und schon reichen die eigenen Kleider für das perfekte Outfit nicht mehr aus. Wer nun shoppen geht, kauft ein Outfit, was meist nur für einen Tag getragen wird und dann im Schrank verbleibt. Nachhaltig ist das nicht und die entstehenden Kosten sind ebenfalls nicht gerechtfertigt. Oft gibt es im Freundes- und Familienkreis jemanden, der ein passendes Outfit ausleihen kann, um so Geld zu sparen. Wenn die Frage keinen Erfolg hat, lohnt es sich Gebrauchtbörsen zu nutzen, um nach Kleidungsstücken zu suchen, die von anderen Menschen günstig abgegeben werden. 

Doch nicht nur bei der eigenen Garderobe, sondern auch in vielen anderen Bereichen hat sich Sharing bewiesen. Ob es nun um die Bohrmaschine für die Renovierung geht oder um das Fahrrad, was nur für eine einzige Tour gebraucht wird. Wer benötigte Gegenstände ausleiht, spart dabei nicht nur bares Geld, sondern schont die Umwelt, durch weniger Produktionsbedarf. 

Putzmittelalarm – hier lässt sich viel Geld sparen 

In den Regalreihen der Drogerie finden sich unzählige Putzmittel und für jeden Winkel ein anderes. Dabei sind Backofenspray, Rohrreiniger und Badezimmer-Reiniger fast immer überflüssig, da es günstige und umweltfreundliche Hausmittel gibt, die schon Großmutter für ihr blitzblankes Haus genutzt hat. Natron, Essig und Zitronensäure sind die drei wichtigsten Elemente, wenn es um natürliches Putzen geht. Essigessenz ist nicht nur kostengünstig, sondern perfekt zum Entkalken geeignet und auch für die Reinigung des WCs. 

Zitronensäure löst hartnäckige Flecken und belastet dabei die Umwelt nicht. Sie ist die perfekte Alternative zum teuren und umweltschädlichen Backofenreiniger. Mittels Natron lassen sich hartnäckige und eingebrannte Flecken am Geschirr lösen, aber auch die Vorbehandlung stark verschmutzter Wäsche ist damit möglich. Kostengünstig, ergiebig und für die Umwelt ein wahrer Segen, sind diese Putzmittel der Renner einer nachhaltigen Gesellschaft.