Die Bomberjacke ist zurück – kaum ein anderes Kleidungsstück polarisiert so, wie die Fliegerjacke. Sie war das Sinnbild der 90er Jahre und zuletzt 2015 im Trend. Fast jeder hat irgendwo noch eine im Schrank. Die klassische Pilotenjacke hat sich immer wieder zu einem echten Modetrend entwickelt und ist heute nicht mehr wegzudenken aus der Streetwear-Szene. Kein Kleidungsstück hat in der Geschichte so sehr polarisiert wie dieses. Doch was macht die Jacke so besonders? Was man über die Geschichte der Bomberjacke wissen sollte und wie man sie heute am besten kombiniert, darum geht es in diesem Artikel.

Woher kommt die Jacke ursprünglich?

Der Prototyp der heutigen Bomberjacke wurde 1958 vom amerikanischen Militär angefertigt. Das Modell MA-1. Sie wurde damals für die Piloten angefertigt, da sie die Flieger in immer größere Höhen brachten. Und der Urtyp der Fliegerjacke – damals aus Pferdeleder – bereits unter dem Gefrierpunkt anfing, einzufrieren. Dadurch konnten sich die Piloten nicht mehr richtig bewegen, weil das Material sie daran hinderte. Alpha Industries produzierte dann den Vorgänger der heutigen Jacke. Sie war aus Nylon, leicht und hielt die Flieger auch bei – 15 Grad noch warm.

Ende des 19. Jahrhunderts war sie verpönt

In den 90iger Jahren war die Bomberjacke das Markenzeichen für Rechtsextremismus und Gewalt. Die Glatze tragenden Skinheads, begleitet in Bomberjacke und Springerstiefel, verbreiteten in diesem Outfit bis in die 2000er Jahre ihre ausländerfeindlichen Parolen.

Sodass die hiesige Familienministerin 2001 ein Verbot der durch Hass und Gewalt geprägte Kleidungsstück an Schulen erfolglos forderte.

Sie sieht besser aus als je zuvor!

Die Bomberjacke ist zurück – und sieht besser aus als je zuvor! Von Prada bis Asos sieht man sie auf allen Laufstegen. Tipp: Wer Marken günstig shoppen will, kann  z.B. ASOS Rabattcodes hier finden. Kaum ein anderes Kleidungsstück kann so vielseitig kombiniert werden wie diese Fliegerjacke. Sie ist lässig, aber kann durch die richtigen Accessoires auch elegant aufgepeppt werden. Es gibt sie in allen Farben, Modellen und unterschiedlichen Formen und passt zu nahezu jedem Outfit. Auch bei den Mustern gibt es viele Möglichkeiten: Von Karomuster über Streifen bis hin zu unifarbenen Jacken ist alles möglich.

Wie stylen wir die Bomberjacke heute?

Verlieh die Jacke einst durch ihre Erscheinung ihrem Träger eine Extraportion Männlichkeit, ist sie schon lange keine reine Männer-Jacke mehr.

Um die Jacke lässig zu stylen, kann man sie mit einem T-Shirt oder Hoodie und einer Jeans kombinieren. Aber auch ein Oversized-Hemd passt darunter. Noch sportlicher wird es, wenn ein Turnschuh darunter getragen wird. Besonders zur Geltung kommt die Jacke in den klassischen Farben Navy Blau oder Marine Grün. Frauen können sie mit einer Seidenbluse auf einem Rock genauso kombinieren, wie ein Mann auf einem Anzug. Dazu passen Heels, Boots und auch Stiefeletten.

Tipps für den Kauf einer Bomberjacke

 

  1. Entscheidend für die richtige Passform sind die Schultern. Genauer gesagt, die Nähte der Schultern. Die Naht endet an der Schulter. Sie sollte nicht überstehen, denn sonst sieht die Jacke überdimensioniert aus und hängt am Körper wie ein Sack. So kann sie auch nicht richtig wärmen, weil zu viel Luft vorhanden ist. Sie sollte aber auch nicht zu klein sein, denn auch dann sieht sie nicht nach einer Pilotenjacke aus. Idealerweise ist daher das Ende der Naht auch am Übergang der Schulter in den Arm.

  2. Der richtige Sitz am Brustbein: Wenn die Jacke einen Reißverschluss hat, sollte sie eine V-Form haben, damit sie am Brustbein richtig anliegt. Wenn die Jacke unter den Armen „hängt“, dann sollte man sie eine Nummer kleiner nehmen.

  3. Hat das Modell einen Kragen, dann sollte man auf die Kragenhöhe achten. Er sollte nicht zu hoch und zu klobig sein.

  4. Die Ärmel sollten für den perfekten Sitz direkt am oder knapp über dem Knochen am Handgelenk enden. Hier im klassischen Stil eine (Flieger-) Uhr am Handgelenk zu tragen, rundet das Bild ab.