Daniel Brühl: “Jane Fonda ist scharf, sie saß auf dem Schoß von Hemingway”

Der deutsche Erfolgsdarsteller (‚Goodbye Lenin‘) hat vor einiger Zeit in Paris den Film ‚Und wenn wir alle zusammenziehen?‘ an der Seite von Jane Fonda und Geraldine Chaplin gedreht und war begeistert von der Zusammenarbeit mit den großen Diven.

Besonders Jane Fonda hatte es ihm angetan: „Die Frau ist absolut scharf und super und Geraldine Chaplin auch. Was die alles für Erfahrungen gemacht haben! Ich erzählte vom Berliner Nachtleben, und die haben nur gegähnt“, schwärmte der Star im Interview mit ‚welt.de‘. Er war beeindruckt davon, wie jung die Hollywood-Meisterin geblieben ist: „Jane Fonda fragte mich, ob ich auf moderne Musik stehe. Ich sagte, hör mal Schätzchen, ich bin jünger, und natürlich stehe ich auf moderne Musik. Dann sagte sie: Willst du zu meinen Freunden, dem Sänger von den ‚Scissor Sisters‘, auf ein Konzert mitkommen? Dann gehen wir Backstage, dann in ein Restaurant und danach in einen Club. Es war der Hammer“, berichtete Daniel Brühl.

Der gebürtige Spanier verbringt viel Zeit in seiner Lieblingsstadt Barcelona und Jane Fonda schwärmte ihm gegenüber von dem Mittelmeerland und den Stars, die ihr dort begegneten: „Sie fand Spanien interessant, erzählte vom Stierkampf, und dass sie bei Ernest Hemingway auf dem Schoß gesessen hat. Ich war sprachlos. Dann redeten wir über das Schwimmen und darüber, dass ich gern nachts schwimmen gehe. Das findet sie auch gut, und wahrscheinlich ist sie die einzige Person, die nachts mit Greta und Michael schwimmen war. Greta wusste ich schon, also Greta Garbo, aber Michael? Nun, es war natürlich: ‚The King‘, also Michael Jackson. Dann habe ich noch gefragt: gleichzeitig?“ lachte Daniel Brühl.