Terrakotta-Armee bekommt spanischen Nobelpreis

Die Jury der von Thronfolger Prinz Felipe von Asturien ins Leben gerufenen Stiftung teilte am Mittwoch mit, die Archäologen erhielten die renommierte Auszeichnung in der Kategorie Wissenschaft.

Die Stätte der Terrakotta-Armee in der nordchinesischen Provinz Shaanxi sei eine "wertvolle Informationsquelle über die chinesische Zivilisation". Die Wissenschaftler würden bei der Ausgrabung und Erhaltung der Figuren "enorme technische Schwierigkeiten" überwinden.

Die Terrakotta-Armee ist eine der größten archäologischen Entdeckungen der Moderne, seit 1987 steht sie auf der Weltkulturerbe-Liste. Die Figuren wurden 1974 an der Grabstätte des chinesischen Herrschers Qin Shi Huangin in der Nähe von Xi’an gefunden, der Hauptstadt von Shaanxi.

Dort werden noch etwa 5.000 lebensgroße Terrakotta-Krieger vermutet. Qin, dem 221 vor Christus die Einigung Chinas gelang und der als erster Kaiser des Reiches gilt, hatte das Terrakotta-Heer bauen lassen, damit es ihm ins Jenseits folgen.

Die Prinz-von-Asturien-Preise – im Volksmund spanische Nobelpreise genannt – werden jedes Jahr im Oktober in acht verschiedenen Sparten vergeben, darunter Völkerverständigung, Literatur, Internationale Zusammenarbeit und Sport.

Die Auszeichnung in der Kategorie Wissenschaft ging im vergangenen Jahr an die US-Ingenieure Martin Cooper und Raymond Samuel Tomlinson für ihre Leistungen im Bereich der E-Mail- und Handy-Technologie. (SAZ, AFP)

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