Suche nach vermisstem Modeunternehmer Missoni geht weiter

Ein Flugzeug mit dem 58-jährigen Italiener an Bord war am Freitag, 4. Januar, vor der Küste Venezuelas vom Radar verschwunden – bislang ohne jede Spur. Und das, obwohl mittlerweile fast 400 Eisantzkräfte an der Suche beteiligt sind.

Eine Sprecherin von Missonis Fashion-Gesellschaft – der der Vermisste vorsteht – sagte am Samstag, 5. Januar: „Die Missoni-Familie wurde vom venezolanischen Konsulat informiert, dass Vittorio Missoni und seine Frau vermisst werden, mehr wissen wir jedoch noch nicht.“

In dem verschollenen Kleinflugzeug waren neben Missoni und dessen Ehefrau Maurizia Castiglioni zudem zwei weitere Italiener sowie zwei venezolanische Crewmitglieder.

Die Sprecherin ergänzt, man sei „dankbar“ für die sofortige Hilfe aller beteiligten Institutionen. „Sobald wir mehr Information erhalten, werden wir sie umgehend mitteilen“, heißt es weiter.

Das Flugzeug startete von Los Rosques mit dem Ziel Maiquetia, verschwand aber bereits nach 10 Seemeilen.

Kurios: Vor genau vier Jahren, am 4. Januar 2008 verschwand schon einmal ein Flugzeug in der Region. Bis heute fehlt auch von dieser Maschine jede Spur.

Vittorio Missoni ist der Sohn von Ottavio und Rosita Missoni, Gründer des Modehauses in Familienbesitz, und tritt neben seinen Geschwistern Luca und Angela als Mitbesitzer auf.

Seit den 80er-Jahren ist der Verschollene in das Familien-Business involviert und spielte bei der globalen Expansion der Marke – die von Schwester Angela designt wird – eine entscheidende Rolle. Stilmerkmal sind von Zickzack-Mustern geprägte Stücke.