Stierrennen Pamplona: Hornstoß ins Gesäß – Schweizer in Klinik

Die prächtigen Tiere der Finca “Herederos de Don José Cebada Gago” sind sauber und sehr schnell gelaufen. Letztendlich haben sie ihr Ziel, die Stierkampfarena, nach nur zweieinhalb Minuten erreicht. 

Wie immer gab es allerdings Verletzte: Ein Madrider Läufer erlitt einen Hornstoß ins Gesäß. Ein 24 Jahre alter Australier und ein 36 Jahre alter Schweizer mussten mit Kopfverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden.

NEWS: Pamplona feiert San Fermín: Vier Läufer mit Gehirnerschütterung

Acht Tage lang dauert die Fiesta zu Ehren des Patrons San Fermín. Die Stierrennen und der schier endlose Alkoholkonsum der Teilnehmer haben das Fest in der ganzen Welt bekannt gemacht.

Ernest Hemingway gefiel das bunte Treiben so gut, dass er 1924 sein berühmtes Buch „Fiesta“ dazu schrieb.

Zwar ist in diesem Jahr die Wirtschaftskrise zu spüren und die Stadtverwaltung hat die Ausgaben um zehn Prozent senken müssen, aber dennoch wird mit Einnahmen bis zu 70 Millionen Euro gerechnet. Die Hotels sind, wie in jedem Jahr, nahezu ausgebucht.

Menschen aus aller Welt feiern die San Fermínes und rennen ab acht Uhr morgens mit sechs ausgewachsenen Stieren durch die Altstadt. Die Strecke ist immerhin 800 Meter lang. Kein Zuckerschlecken, vor allem, wenn man entweder frisch mit Bier abgefüllt ist, oder noch an den Nachwirkungen des Vortages zu knacken hat.

Kein Wunder, dass in jedem Jahr zahlreiche Verletzte zu beklagen sind, die meisten davon Ausländer. 

Sie stürzen in den engen Gassen auf das rutschige Kopfsteinpflaster und werden von anderen Teilnehmern oder gar den Stieren überrannt. Seit 1924 kamen bei den Stierrennen 13 Menschen ums Leben. Vorher hatte man noch keine Statistik geführt.

BILDERGALERIE Michael Jackson: Das Genie in Bildern

FORUM: Michael Jackson ist tot!

SOMMER-GEWINNSPIEL der SAZ! Rocken Sie mit Bruce Springsteen in Benidorm

NEWS: ALLE NACHRICHTEN ZU PROMIS UND EVENTS AUF EINEN BLICK

#{fullbanner}#