Spanien schrumpft, Zapatero vergisst 500.000 Arbeitslose

Damit ging das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Spanien bereits im siebten Quartal in Folge zurück. Im Verlauf des gesamten Jahres 2009 schrumpfte die spanische Wirtschaft um 3,6 Prozent. Dies war der höchste Rückgang seit Jahrzehnten.

Allerdings schwächte die Talfahrt sich nach Angaben des INE Ende 2009 deutlich ab. In den ersten drei Quartalen des Jahres war die Wirtschaftskraft noch um jeweils 1,6, 1,1 und 0,3 Prozent geschrumpft.

Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero hatte am Mittwoch erklärt: "Spanien steht unmittelbar davor, aus der Rezession herauszukommen."

Er erklärte auch: "Unsere Wirtschaft steht heute nicht schlechter da als vor einem halben Jahr."

Dazu die Zeitung ABC: "Unglaublich, Zapatero vergisst einfach 500.000 Arbeitslose. Die sind nämlich in diesem halben Jahr dazu gekommen." Spanien hat derzeit knapp 20 Prozent Arbeitslosigkeit. (SAZ, dpa)

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