Seat greift an: Kurzarbeit und Entlassungen vorbei

Die spanische VW-Tochter werde in den kommenden fünf Jahren 300 Millionen Euro pro Jahr in die Erneuerung ihrer Fahrzeug-Palette investieren, kündigte der Seat-Präsident James Muir in einem Interview mit der spanischen Nachrichtenagentur Efe an. Dies beweise, dass Volkswagen auf die Marke Seat setze.

Der spanische Auto-Hersteller werde in den kommenden Jahren seine Verluste reduzieren, aber noch nicht in die Gewinnzone zurückkehren. "VW ist bereit, diese Verluste in Kauf zu nehmen", sagte Muir.

Dies setze allerdings voraus, dass Seat es gelinge, die Fahrt in die roten Zahlen umzukehren. Er gehe davon aus, dass die VW-Tochter in den kommenden fünf Jahren wieder Gewinne erwirtschaften werde.

"Auf dem spanischen Markt sind wir bei den Verkäufen die Nummer 1, aber wir werden diese Führungsposition noch weiter ausbauen müssen", sagte der Seat-Chef.

Der Konzern plane, seinen Erfolgstyp Ibiza künftig in drei Versionen anzubieten. Außerdem solle vom Typ León eine neue Version entwickelt werden, die an den Erfolg des Ibiza anknüpfen solle.

Seat wolle die Kapazitäten seines Werks in Martorell bei Barcelona künftig voll auslasten. Die Zeit der Kurzarbeit und Entlassungen sei bei dem Unternehmen vorbei. "Seat ist derzeit der drittgrößte Investor in Spanien", betonte der Konzernchef.(SAZ, dpa; Foto: Wikipedia)

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