Paris-Nizza: Contador in Gelb, Jens Voigt geschlagen

Der 27-jährige Topfavorit aus Spanien nutzte am Donnerstag die "Königsetappe" über 174 Kilometer nach Mende für die Wachablösung.

In der drei Kilometer langen Schlusssteigung schlug Contador, der am Montag gestürzt war, 1.650 Meter vor dem Ziel zu. Der Paris-Nizza-Sieger von 2007 holte sich den Tagessieg und das Trikot.

Contador verwies seinen umstrittenen Landsmann Alejandro Valverde mit zehn Sekunden Rückstand auf den zweiten Platz, Voigt verlor 44 Sekunden.

Voigt, der zuletzt 2005 das Gelbe Trikot bei der "Fahrt zur Sonne" getragen hatte, wie die Fernfahrt auch genannt wird, hatte am Vortag seine Absicht auf den 13. Tour-Start bekräftigt.

Im Vorjahr war er nach dem Horror-Sturz am 21. Juli ausgeschieden: "Das soll nicht mein letztes Tour-Kapitel gewesen sein. Ich war seit 1998 dabei und hoffe, dass ich wieder nominiert werde. Ich will meinen Abschied auf den Champs Elyseés feiern", sagte der in Berlin lebende Mecklenburger an die Adresse seines Teamchefs Bjarne Riis.

Heinrich Haussler, der am Montag zusammen mit Contador gestürzt war, gab das Rennen am Donnerstag auf. Der in Freiburg lebende Australien-Deutsche klagte über Knie-Probleme, so dass sein großes Ziel, der Sieg beim ersten Frühjahrs-Klassiker Mailand-San Remo am 20. März, wohl in weite Ferne rücken dürfte. (SAZ, dpa)

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