Opel: Spanier, Deutsche und Belgier halten zusammen

Im Streit um die geplante Schließung des belgischen Opel-Standorts Antwerpen sind Mitarbeiter und Gewerkschafter aus Belgien, Spanien und Deutschland zu einer Krisensitzung zusammengekommen.

Sie wollen ihr Vorgehen abstimmen, nachdem Opel- Chef Nick Reilly die Schließung des Werks in der flämischen Hafenstadt angekündigt hatte.

Die Opelaner werten diesen Schritt als Wortbruch. So sei Belgien der Bau von Geländewagen zugesagt worden.

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Aus Deutschland waren gut 120 Opelaner angereist. Auch aus Polen und Spanien wurden Beschäftigte erwartet.

"Wir haben ganz klar gesagt: Keine betriebsbedingten Kündigungen und keine Werksschließungen", sagte Peter Gießer, Betriebsrat im Rüsselsheimer Stammwerk.

Vom Aus für das Werk wären mindestens 2600 Menschen betroffen. Für sie war am Dienstag der erste reguläre Arbeitstag, nachdem sie am vergangenen Donnerstag offiziell über die Pläne informiert worden waren. Ein genauer Termin für die Schließung steht noch nicht fest. (SAZ, dpa)

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Foto: Wikipedia