Ölteppich aufgelöst, Mittelmeerküste entgeht Katastrophe

Wie die Hafenbehörden in Tarragona mitteilten, waren keine Spuren des an einer Bohrinsel ausgetretenen Öls mehr auszumachen. Eine Aktion zur Bekämpfung der Verunreinigung vor der Nordostküste Spaniens sei für beendet erklärt worden.

Es blieben aber sicherheitshalber zwei Spezialschiffe in den Gewässern von Mallorca für den Fall, dass vor der Ferieninsel Reste des Öls auftauchen sollten. Von einer Bohrinsel des spanischen Mineralölkonzerns Repsol war Rohöl ins Mittelmeer gelangt und hatte einen bis zu 19 Quadratkilometer großen Teppich gebildet.

Der Wind trieb das Öl von der Festlandküste auf das offene Meer hinaus. Repsol führte die Verunreinigung auf menschliches Versagen zurück. Das Öl sei durch ein versehentlich geöffnetes Ventil ins Meer geströmt, sagte ein Sprecher. Die Hafenbehörde bezifferte die Menge auf 120 bis 180 Tonnen, Repsol sprach von 30 bis 60 Tonnen Öl.(SAZ, dpa; Foto: Flickr)

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