Zwickau (ots) –

Ende September steht uns der größte Börsengang ins Haus, den Deutschland seit einigen Jahrzehnten erlebt hat. Dann nämlich sollen erstmals die Porsche-Aktien gehandelt werden. Dass die Anteilsscheine des Herstellers ebenso teurer wie hochwertiger Sportwagen dabei eine starke Nachfrage erleben, gilt gegenwärtig als gewiss. Insbesondere die institutionellen Investoren sind es, die dabei große Mengen an Aktien zeichnen wollen.

Für Kleinanleger sieht das nicht nach idealen Voraussetzungen aus, um das eigene Depot ein wenig aufzustocken. Dennoch gibt es auch für sie einige Möglichkeiten, an die begehrten Papiere zu gelangen, weiß Jens Rabe. Vor allem die nachfolgend genannten drei Aspekte sollten private Käufer beachten, um beim Börsengang nicht gänzlich leer auszugehen.

1. Die Zeit ist knapp – daher heute schon die Strategie planen

In lediglich zwei Wochen erscheint der Wertpapierprospekt, dem die Preisspanne für die Porsche-Aktien entnommen werden kann. Das ist der erste Schritt des geplanten Börsenganges. Und der Auftakt für die Anleger, um ihre Gebote bei der Bank einzureichen, über die sie die Aktien erwerben möchten.

Neben der Stückzahl wird in diesem Rahmen auch der Maximalpreis je Anteilsschein festgelegt. Keine allzu große Hürde also für die Interessenten, die nunmehr rund zwei Wochen Zeit haben, ihre individuelle Anlagestrategie zu entwickeln – und ihr erstes Gebot zu planen.

2. Nur wenige Anfragen werden vollständig erfüllt

Doch Vorsicht, jedes gute Konzept darf sich den Realitäten nicht verschließen. Und diese sehen zumindest für die Kleinanleger beim geplanten Börsengang der Porsche-Aktien doch ein wenig trist aus. Denn gerade in den ersten Wochen ist davon auszugehen, dass das Papier deutlich überzeichnet sein wird – insbesondere institutionelle Investoren werden als Großkäufer agieren.

Für Privatanleger bedeutet dieser Umstand, dass vermutlich nicht alle Anfragen berücksichtigt werden können. Ratsam ist es daher, vorab ein Gebot für eine höhere Stückzahl abzugeben und somit letztlich etwa jene Aktienmenge zugeteilt zu bekommen, die ohnehin anvisiert wurde.

3. Auf bessere Einstiegspunkte warten

Ebenso empfehlenswert ist es, bei einer nur kleinen Zuteilung nicht allzu enttäuscht zu sein. Immerhin wird sich die Aktie über viele Jahrzehnte am Markt bewegen – es sollten also noch genügend Möglichkeiten vorhanden sein, das Papier zu erwerben und damit das eigene Depot allmählich aufzubauen.

Erfahrungsgemäß erleben derart stark nachgefragte Aktien in den ersten Monaten nach dem Börsengang einen deutlichen Anstieg im Wert – durchlaufen danach aber nicht selten ein Gefälle. Das ist ein guter Zeitpunkt, um die Anteilsscheine zu vernünftigen Kosten zu erwerben und bereits von den nächsten Preissprüngen zu profitieren.

Über Jens Rabe:

Jens Rabe ist Gründer und Geschäftsführer der Rabe Unternehmensgruppe. Gemeinsam mit seinem Team hilft er Unternehmern, Selbstständigen und leitenden Angestellten zu einem regelmäßigen Einkommen an der Börse. Weitere Informationen unter: https://www.jensrabe.de/

Pressekontakt:
Rabe Holding GmbH & Co. KG
Vertreten durch: Jens Rabe
https://www.jensrabe.de
E-Mail: [email protected]