Kinderpornographie: 121 verhaftet, 210 Häuser durchsucht

 

Beim bisher größten Schlag gegen Kinderpornografie im Internet in Spanien haben mehr als 800 Beamte insgesamt 210 Häuser durchsucht.

Neben 121 Festnahmen wurde gegen 96 weitere Verdächtige Anzeige wegen "Besitzes und Verbreitung von pädophilem Material über das Internet" erstattet.

Insgesamt wurden laut Polizei Millionen von pädophilen Video- und Fotoaufnahmen. Die Bilder zeigten Missbrauch von Minderjährigen von "zum Teil extremer Härte", so ein Polizeisprecher.

Ihren Ausgang nahmen die Ermittlungen durch einen Hinweis der brasilianischen Polizei. Dieser führte zu einer Tauschbörse für Kinderpornos im Internet, an der Nutzer aus 75 Ländern beteiligt waren.

In Spanien wurden 250 Adressen ermittelt, von denen kinderpornografische Dateien heruntergeladen und weitergegeben wurden. Im Laufe der Razzia wurden 347 Festplatten, 1.186 CDs und DVDs sowie 36 Laptops beschlagnahmt.

Die spanischen Behörden hatten ihren Kampf gegen Pädophilie in den vergangenen Jahren intensiviert. Sie nutzen dabei das Computerprogramm "Hispalis", das es ermöglicht, Namen und Adressen von Internetnutzern zu ermitteln, die kinderpornografische Seiten anklicken.

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