Flucht ins Ausland für die eigene Zukunft

Die junge Generation Spaniens gilt immer mehr als die Generation ohne Zukunft. In der Zeit von 2008 bis 2012 haben etwa 400.000 junge Spanier ihr Heimatland verlassen, wie es in dem Artikel heißt. Die prekäre Situation wird weiterhin mit Zahlen einer Umfrage eines Arbeitsvermittlungsportals verdeutlicht. Danach suchen zurzeit rund 82% aller jungen Spanier eine Anstellung im Ausland. In kaum einem anderen europäischen Land sind die Zahlen so hoch.
Eines der beliebtesten Auswanderungsländern ist Deutschland. Für den Anfang kann man sich dort für Aushilfsjobs oder Praktika auch aus dem Ausland bewerben. Denn ohne Job und Gehaltsnachweise ist es schwierig eine passende Wohnung in Deutschland zu finden.

Umzug nach Deutschland – was zu beachten ist

Der Wohnungsmarkt in einigen Städten Deutschlands spitzt sich in den letzten Jahren immer mehr zu. Schon lange ist es in Hamburg, Berlin oder München keine Seltenheit mehr bei Wohnungsbesichtigungen auf eine Vielzahl von Mit-Interessenten zu treffen. Es ist somit besonders wichtig gut vorbereitet zum Besichtigungstermin zu erscheinen und alle geforderten Unterlagen dabei zu haben.

Gehaltsnachweise: Die finanzielle Absicherung ist das A und O für den Vermieter und somit seine höchste Priorität. Deshalb verlangt er in der Regel Gehaltsnachweise der letzten drei Monate von allen im Haushalt lebenden Personen, die anteilig für die Mietzahlungen verantwortlich sind. Kopien der Nachweise sollten also unbedingt bei der Bewerbung vorhanden sein.
Schufa-Auskunft: Die Daten der Schufa kann man auf unterschiedlichen Wegen abfragen, wie auf Immobilienscout24 erklärt wird. So gibt es die Selbstauskunft, die zur eigenen Kontrolle dient, jedoch nicht für den Vermieter geeignet ist, da viele persönliche Informationen im Schreiben enthalten sind. Vermieter – sowie Kreditinstitute und Banken – verlangen die sogenannte Schufa- Bonitätsauskunft. Sie gibt Informationen über mögliche Schulden oder Kredite und gibt dem Vermieter ein besseres Bild über die Vertrauenswürdigkeit des Mieters.
Mietschuldenfreiheitsbescheinigung: Diese wird vom vorherigen Vermieter ausgefüllt und zeigt dem neuen Vermieter, dass die Miete immer pünktlich überwiesen wurde und man selbst als Mieter vertrauenswürdig und zuverlässig ist.
Zusätzlich für Studenten, Schüler und Azubis: Wer zu dieser Gruppe gehört muss meistens zusätzlich zu den oben genannten Unterlagen eine Mietbürgschaft nachweisen. Diese Bürgschaft wird in den meisten Fällen von den Eltern übernommen. Sie besagt, dass der Bürger im Falle von Mietrückständen zur Verantwortung gezogen werden kann und somit für den Mieter bürgt.

Wer diese Unterlagen parat hat und obendrein auf ein sauberes und gepflegtes Auftreten achtet, hat beste Chancen die Wohnung zu bekommen. Bei Problemen oder fehlenden Unterlagen ist in jedem Fall zur Kontaktaufnahme mit dem Vermieter zu raten.