FC Barcelona: Real Madrid und CR7 zerstört, Messi und Neymar winken aus Berlin! “Juventus kein Problem”

Dass Barca die Champions League in dieser Saison gewinnt, ist demnach keine Frage mehr. Zu stark scheint Barca zu sein, zu durchschnittlich Juventus Turin. Selbst Juves Trainer Allegri erklärte nach dem 1-1 im Stadion Bernabeu: “Es ist praktisch unmöglich, gegen das aktuelle Barca zu gewinnen.”

Zwar erklärte Keeper Buffon: “Wir werden nicht als Touristen nach Berlin fahren.” Aber echte Chancen rechnet keiner den Italienern zu.

Auch gegen Real konnte Juve in der ersten Halbzeit nur mit viel Glück den Rückstand in Grenzen halten. Besser gesagt: Real Madrid vergab gute Chancen im Minutentakt. Sogar Cristiano Ronaldo versemmelte eine erstklassige Konterchance. Statt den Ball ins Tor zu jagen, wollte er Benzema und Isco bedienen – und spielte den Ball zu Evra, der klärte.

Ohne Benzema war Real hilflos

Das Gesicht Ronaldos danach sprach Bände, obwohl er zuvor einen Elfer zu seinem zehnten Tor in der Champions League versenkte. Als hätte er geahnt, was kommen sollte. Denn Real ließ mit abnehmender Fitness von Benzema nach, Juve konterte. Und schoss das 1-1. Alvaro Morata, wer sonst. Der Stürmer war vor der Saison von Real zu Juve ausgewandert, weil er in Madrid keine Chance bekam. Jetzt machte er zwei Tore, eins im Hinspiel, eins im Rückspiel. Wer zuletzt lacht, lacht eben auch im Profifußball am besten. Auch wenn Morata danach sagte: “Ich hätte lieber gegen einen anderen Club getroffen.” Wer’s glaubt, wird selig …

Bale bekam 40 Bälle – aber wozu?

Das besondere Augenmerk lag diesmal auch auf Gareth Bale, der sich vor dem Spiel über Mobbing beschwert hatte. Wenn auch indirekt über seinen Agenten. Fakt ist: Bale bekam gegen Juve rund 40 Zuspiele, mehr denn je. Aber wozu? Sechsmal schoss oder köpfte der Waliser Richtung Tor. Und entweder hielt Buffon. Oder Bale jagte den Ball übers oder neben das Tor. Unterm Strich auch diesmal viel zu wenig für rund 100 Millionen Euro Ablöse. Ein spielerischer Geniestreich oder ein gekonntes Dribbling? Fehlanzeige. Immerhin beteiligte sich Bale diesmal an der Defensivarbeit, bemühte sich immerhin. Nicht viel, aber immerhin mehr als zuletzt.

“Was dich nicht tötet, macht dich nur stärker”

Nach dem Spiel erklärte er vielsagend: “Was dich nicht tötet, macht dich nur stärker. Ich habe viel gelernt in dieser Saison, das werde ich in die nächste Saison mitnehmen. Es gibt immer Höhen und Tiefen, aber ich habe das Gefühl, dass ich heute nicht schlecht gespielt habe. Ich habe nicht so viele Chancen herausgespielt wie ich wollte, aber im Ganzen bin ich mit mir zufrieden.” Dass er seine Weisheiten bei Real in die Tat umsetzen will, sagte er ebenfalls: “Mein Abschluss war in dieser Saison nicht gut, das muss ich in der nächsten Saison verbessern.”

Dass Bale mitunter in seiner eigenen Welt lebt, stellt er aber auch unter Beweis: “Natürlich sind wir jetzt enttäuscht, das war ja nicht das, was wir uns vorgestellt hatten. Aber wir haben noch die Chance, die Liga zu gewinnen, dafür werden wir bis zuletzt kämpfen.”