FC Barcelona: Rätsel um Neymar, Gerard Piqué hält Siesta! “Jetlag, Brasilianer, Arbeloa …”

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Vor dem Halbfinale bei der Club-WM in Japan wird das Rätselraten um Neymar immer skurriler. Jetzt sagte Trainer Luis Enrique auf die Frage von Journalisten: “Wenn ihr Neymar nicht auf dem Platz seht, heißt das noch lange nicht, dass er nicht trainiert.” Aha.

Fakt aber ist, dass selbst Neymars Vater und Berater seinen Sohn für das Halbfinale gegen Guangzhou aus China ausgeschlossen hat. Sein Statement: “Er kann höchstens im Finale spielen.” Wie schlimm sind also die muskulären Probleme, die sich Neymar im Training vor dem Spiel in der Champions League gegen Bayer Leverkusen zugezogen hat? Luis Enrique: “Neymar arbeitet weiter an seiner Gesundung.”

Auch in Sachen Torwart wollte sich Luis Enrique wie immer nicht in die Karten schauen lassen: “Ich habe es doch sehr einfach, weil ich vollstes Vertrauen in meine drei Torleute setze. Es spielt am Ende einfach der, der spielt.” Noch so ein Satz mit Aha-Effekt.

Luis Enrique: “Sorry, aber ich kenne nicht alle Namen auswendig”

Immerhin zu Gegner Guangzhou gab es klare Worte: “Der Brasilianer Goulart ist ihr bester Spieler, der Kapitän spielt auch sehr gut. Sorry, aber ich kenne nicht alle Namen auswendig.”

Ein anderer, dem das Reden leichter fällt als Luis Enrique, steht auch in Japan im Rampenlicht, vor allem nach seinen jüngten Äußerungen zu Alvaro Arbeloa von Real Madrid. Gerard Piqué hatte gesagt: “Arbeloa ist kein Freund von mir, er ist nur ein Bekannter.” Was im Spanischen allerdings mit leichter Verzögerung ausgesprochen wie ein Schimpfwort klingt.

Jetzt sagte Piqué lächelnd zu der Schmonzette: “Ich habe doch wirklich nur gesagt, dass Arbeloa ein Bekannter ist, sonst nichts.” Dass ihn Sergio Ramos zum Nachdenken animierte, wollte Piqué nicht zu hoch hängen: “Ramos hat gesagt, dass er mich als Spieler bewundert, und auch ich bewundere Ramos, das ist ehrlich gemeint.”

Piqué: “Wir wollen natürlich gewinnen, die Club-WM hat viel Prestige, das sind einmalige Gelegenheiten, Geschichte zu schreiben”

Pique sagte zum Gegner in Japan: “Vor allem die Brasilianer im Team der Chinesen sind gut, wir müssen aufpassen, dass sie uns nicht vernaschen, vor allem weil wir noch nicht restlos akklimatisiert sind, das muss man im Spiel berücksichtigen, es soll aber keine Ausrede für eine mögliche schlechte Leistung sein. Wir wollen natürlich gewinnen, die Club-WM hat viel Prestige, das sind einmalige Gelegenheiten, Geschichte zu schreiben. Um den Gegner am Donnerstag müssen wir uns noch detailliert kümmern, noch wissen wir recht wenig. Aber wir sind mit unseren Methoden bis hierher gekommen, wir spielen die Club-WM ja nur, weil wir die Champions League gewonnen haben und unserer Phhilosphie treu geblieben sind.”

Ansonsten zeigte sich aber sogar Piqué ein wenig mundfaul: “Sorry Leute, aber man merkt das Jetlag doch noch ein bisschen, ich bin müde, komme gerade von der Siesta.”

Ob seine verbalen Scharmützel mit den Spielern von Real Madrid als Beispiel für die Jugend taugen? Auf diese Frage eines Reporters hatte Piqué eher ein trauriges Lächeln übrig: “Alle Spieler, die wie ich aus der Jugend kommen, dienen als gutes Beispiel für den Nachwuchs. Die haben ja alle viel Talent, das einzige, was ihnen fehlt, ist Erfahrung.”

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