FC Barcelona: Korruption, Skandale, Disco-Flatrate

Fakt ist: Seit einem Monat prüft eine unabhängige Firma alle Kontobewegungen des FC Barcelona. Die Prüfung dauert noch weitere vier Wochen. Aber schon jetzt sickern Ergebnisse durch – ausgerechnet an die Madrider Zeitung "Marca".

Es geht um sechsstellige Beträge für Uhren und Juwelen, übertriebene Beratergehälter, eine Flatrate in einer Discothek, wo massenweise Schampus geodert wurde – und einiges mehr.

Zum Beispiel der Skandal-Vertrag mit Zlatan Ibahimovics Berater Raio Minola, der noch vier Jahre lang eine Millionen Euro im Jahr kassiert. Laporta hatte "vergessen", eine Kündigungsklausel einzubauen.

Die katalanische Zeitung "Sport" überlegt, ob es sich bei den Vorfällen einfach nur um Verschwendung oder schon Korruption handelt. Denn Laporta ist jetzt Politiker, plante seine Karriere von der Plattform Barça aus.

Und die Zeitung schimpft: "Das scheint ein Sumpf zu sein, der trocken gelegt werden muss. Aber nicht in Madrid. Es ist eine Schande, dass alles an die Öffentlichkeit kommt, bevor die Club-Mitglieder Bescheid wissen. Weder das alte noch das neue Präsidium sehen derzeit gut aus." (SAZ; Foto: AFP)

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