FC Barcelona: Guardiola verschmäht Barca, Xavi rühmt Piqué! “Superwichtig für uns”

In einem Interview, das er einer Zeitschrift namens „Ara“ gewährte, erklärte der aktuelle Trainer des FC Bayern München: „Nein, im Prinzip denke ich nicht daran, zu Barca zurück zu kehren. Ich glaube, dass es im Leben Zyklen gibt, und meine Etappe bei Barca ist wohl vorbei. Meine Frau hat hier aber Arbeit und unser Plan ist schon, wieder hier zu leben. Wann das sein wird, weiß ich aber nicht genau.“

Kader steht hinter Luis Enrique

Unterdessen hat Peps früherer Mittelfeld-Star Xavi Hernandez den aktuellen Trainer Luis Enrique schwer gelobt. Im Rahmen der Campus Xavi World Tour erklärte der Weltmeister auf die Frage, ob der Kader Vertrauen in den neuen Coach setze: „Ja, voll und ganz.“ Und: „Bei Barca gibt es immer Kritik, hier wird auch kritisiert, wer gute Leistung bringt. Es muss immer absolute Spitze sein.“

Unter anderem wird aktuell auch Gerard Piqué schwer kritisiert. Xavi dazu: „Piqué ist super wichtig für uns. Der Trainer entscheidet, wer spielt und wer nicht. Ich sehe ihn zufrieden und fit.“

„So schnell wie möglich auf Top-Niveau“

Auf die Frage, wann die Fans wieder ein Barca zu sehen bekommen, das an alte Tage erinnert, sagte Xavi: „Das weiß ich auch nicht, aber ich würde mich freuen, wenn wir so schnell wie möglich wieder auf unserem höchsten Niveau spielen können. Ich glaube aber auch, dass wir in dieser Saison schon ganz gute Spiele abgeliefert haben.“

Er selbst spielt allerdings auch nicht immer, schon gar nicht von Anfang an. Xavi dazu: „Ich will natürlich immer spielen, so viele Minuten wie möglich. Aber ich bin zufrieden, ich fühle, dass ich gebraucht werde. Ich habe noch nicht einen Moment daran gedacht, Barca zu verlassen und den Club zu wechseln. Ich habe mit Freunden gesprochen, die den Fußball aufgegeben haben und sie vermissen das Spiel doch sehr. Deshalb versuche ich so lange wie möglich fit zu bleiben und zu spielen.“

Dass aktuell Real Madrid mit dem Barca unter Pep Guardiola verglichen wird, gefällt dem Mittelfeld-Star gar nicht: „Ich mag generell keine Vergleiche. Real Madrid spielt derzeit sehr stark, wie immer eigentlich, und das wird sich auch bis zum Ende dieser Saison nicht ändern.“

Cruyff: „Nicht nach zehn Wochen das Urteil fällen“

Den eigenen Stil des FC Barcelona will Xavi jedenfalls nicht verändern: „Wir behalten immer unsere Philosophie. Aber wenn der Gegner stark dagegen hält und uns schon früh attackiert, ist es sinnvoller, direkt nach vorne zu spielen. Wir müssen uns bisweilen auch am Gegner orientieren.“ Ob Pep Guardiola das so auch gesagt hätte?

Unterdessen zeigte Johan Cruyff Verständnis für Luis Enrique. Der Altmeister erklärte: „Es sind ja erste elf Spiele gespielt. In den ersten sieben oder acht Partien hat man Barca in den Himmel gelobt, jetzt ist alles schlecht. Der Trainer ist neu, es gibt neue Spieler, und alle müssen sich erst aneinander gewöhnen. Man kann Luis Enrique nicht nach zehn Wochen beurteilen.“