ETA zahlt Terror mit Drogen, Revolutions-Steuer sinkt

Bei den Mitgliedern einer in dieser Woche zerschlagenen ETA-Terrorzelle wurden neben Waffen und Sprengstoff auch 39 Tütchen Kokain entdeckt, wie die Polizei im nordspanischen Bilbao mitteilte. Das Rauschgift war zum Verkauf vorgesehen.

In der Vergangenheit hat es immer wieder Spekulationen gegeben, die ETA mische im Drogenhandel mit, um ihren bewaffneten Kampf für ein unabhängiges Baskenland zu finanzieren.

Als wichtigste Einnahmequelle der Organisation gilt die sogenannte Revolutionssteuer, die sie von Unternehmern im Baskenland erpresst. Seit einigen Jahren wehren sich Geschäftsleute aber zunehmend gegen die Zahlung. (SAZ, dpa)

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Foto: Guardia Civil