ETA-Mord: Waffen und Nummernschilder waren bekannt

"Mehrere Indizien lassen eindeutig darauf schließen, dass die ETA dahintersteckt", sagte der französische Innenminister Brice Hortefeux am Donnerstag dem TV-Sender RTL.

So hätten die Täter eine Waffe und Nummernschilder benutzt, die bei früher von der ETA verübten Diebstählen entwendet worden seien. Hortefeux zeigte sich zuversichtlich, dass die flüchtigen Mittäter bald festgenommen würden.

Der französische Präsident Nicolas Sarkozy will am Donnerstag die Familie des getöteten Polizisten im Großraum Paris besuchen. Er hinterlässt eine Frau und vier Kinder. Sarkozy sagte im Vorfeld, dass er sicher sei, dass die Täter "hart bestraft" würden.

Eine Gruppe von mindestens fünf Männern und einer Frau hatte sich am Dienstagabend südöstlich von Paris ein Feuergefecht mit einer Polizeistreife geleistet. Dabei wurde ein 52-jähriger Beamter trotz einer kugelsicheren Weste am Brustkorb getroffen und tödlich verletzt.

Seine Kollegen konnten einen der Angreifer festnehmen, der sich selbst als ein Mitglied der ETA identifizierte. Die übrigen entkamen. Es ist das erste Mal, dass ETA-Terroristen in Frankreich einen französischen Polizisten töten. (SAZ, dpa)

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Foto: Kevitivity (Flickr)