El País: “Europa muss Kubas Diktatur mit Diplomatie stürzen”

„Der Tod des Regimegegners Orlando Zapata in der Haft des Castro-Regimes wurde als Testfall für die Haltung der europäischen Linken zur kubanischen Revolution interpretiert.

Dabei kann man jedoch nicht von der Linken allgemein sprechen. Nur eine Minderheit glaubt noch an den Mythos der Revolution. Die große Mehrheit tritt unmissverständlich dafür ein, dass in Kuba wie in jedem anderen Land der Welt Demokratie und Freiheit herrschen.

Das Problem liegt darin, dass immer dann, wenn ein Fall wie der Tod Zapatas auftritt, die Minderheit innerhalb der Linken eine Aufmerksamkeit erhält, die sie nicht verdient.

Dabei sollte vielmehr darüber debattiert werden, welche diplomatischen Schritte Europa einleiten sollte, damit der Diktatur in Kuba ein Ende bereitet wird.“  (SAZ, dpa)

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