Cristiano Ronaldo: Weltfußballer 2014, Neuer und Messi im Rückspiegel! “World Soccer und Globe Soccer wählen CR7”

Der Star von Real Madrid wurde vor Manuel Neuer und Lionel Messi gewählt. Exakt so wird wohl auch die Wahl zum FIFA-Weltfuballer des Jahres ausfallen – jedenfalls sagen das alle Buchmacher voraus. Als Team des Jahres wurde Real Madrid ausgewählt, Trainer des Jahres wurde Carlo Ancelotti.

Michael Platini, der den Preis an Präsident Florentino Pérez übergab, erklärte im Überschwang: “Ladies und Gentlemen, Real Madrid ist der erfolgreichste Club der UEFA, es ist also ein großartiger Verein. Glückwunsch.”

CR7 928 Punkte, Messi 593 …

Die Zeitschrift World Soccer sah CR7 jetzt mit 928 Punkten vorne, Neuer bekam als Torwart des Weltmeisters Deutschland 789 Zähler, Messi als Teilnehmer des Finales der WM kam immerhin noch auf 593 Pünktchen.

In der Jury saßen 100 Journalisten aus der Welt des Fußballs, die jeweils zehn Fußballer küren mussten. Der Beste bekam dabei zehn Punkte, der Zehnte noch einen Punkt.

Als bester Trainer des Jahres wurde Joachim Löw vor Diego Simeone und Carlo Ancelotti gewählt, das beste Team des Jahres wurde die deutsche Nationalmannschaft.

Ter Stegen: Messi, Neuer oder CR7? Ich weiß es nicht!

Zuletzt hatte Barcas Torwart Marc-André Ter Stegen auf die Frage, wer seiner Meinung nach den goldenen Ball des Weltfußballers verdient habe, erklärt: “Ich bin froh, dass ich mich da nicht entscheiden muss, es gibt drei fantastische Spieler, und ich würde mich nicht gerne entscheiden müssen, ob Leo Messi, Cristiano Ronaldo oder Manuel Neuer es mehr verdient hätten.”

Dass Cristiano Ronaldo nicht zum Weltfußballer 2014 gewählt wird, ist eher unwahrscheinlich. Zuletzt wurde er von der britischen TV-Station BBC zum besten nicht-englischen Sportler der Welt gekürt. Cristiano konnte den Preis nicht selbst im Empfang nehmen, er war ja gleichzeitig bei Real Madrid in Marokko, um die Club-WM zu gewinnen. Noch ein Titel mehr also, CR7 wurde hinter Sergio Ramos zum zweitbesten Kicker des Turniers gewählt. Aber er bedankte sich artig bei den Engländern per Videobotschaft. Es war immerhin ein netter Aufgalopp für die Wahl zum Weltfußaller im Januar …

Tebas: Ronaldo ist der Beste!

Spaniens Liga-Boss Tebas erklärte zum Thema Weltfußballer: “Ich denke, Cristiano Ronaldo war der beste Spieler in diesem Jahr, er ist auch in diesem Moment der Allerbeste. Ich glaube, dass Sergio Ramos es ebenfalls verdient gehabt hätte, nominiert zu werden, er ist unter den drei oder vier besten Spielern Real Madrids.”

Zur Sicherheit hatte der Präsident des portugiesischen Fußballverbandes, Fernando Gomes, schon vor Wochen seine Argumente nachgeschoben. Demnach habe CR7 den Titel “mehr als verdient”.

Gomes erklärte: “Wenn es ein Jahr gibt, in dem Cristiano den goldenen Ball verdient hat, das ist es ganz klar 2014.” Das von UEFA-Boss Michel Platini vorgebrachte Argument, dass der Titel in diesem Jahr an einen Weltmeister aus Deutschland gehen sollte, will er nicht gelten lassen: “Die WM ist ja eine Sache, aber die wird doch nur in vier Wochen ausgespielt, man kann daraus doch nicht den besten Spieler eines ganzen Jahres küren.”