Cristiano Ronaldo: Lebenslänglich Real Madrid, Transfersperre stoppt PSG und United!

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Real Madrid und Atletico Madrid dürfen in den kommenden zwei Transferperioden keine neuen Stars holen. So will es die FIFA. Angeblich haben die beiden Clubs, wie zuvor schon der FC Barcelona, junge Spieler aus dem Ausland geholt, um sie für sich spielen zu lassen. Ohne die erforderlichen Auflagen der FIFA zu erfüllen, versteht sich.

Der Witz ist, dass sich unter den bei Real beanstandeten acht Jugendlichen auch die beiden Söhne von Zinedine Zidane befinden, die in den Jugendteams von Real kicken. Generaldirektor José Angel Sanchez nannte die Strafe der FIFA deshalb auch “lächerlich”. Fakt ist: Laut FIFA hat Real seinen aktuellen Cheftrainer demnach offenbar nur deshalb seit Jahren angestellt, damit seine beiden Söhne für Real kicken können. Klingt komisch? Ist es wohl auch. Nicht nur deshalb, weil Real noch selten derart weitblickend gehandelt hat.

Es geht auch ohne pausenlose Neuverpflichtungen, auch wenn sie natürlich das Salz in der Suppe des Fußballzirkus sind…

Real will die Strafe vor Gericht anfechten, genau so wie Atletico, das in einem Statement davon sprach, dass die Strafe ungerechtfertigt sei. Wie auch immer: Selbst eine Sperre von zwei Transferperioden muss einen Club nicht davon abhalten, erfolgreich zu sein. Siehe Barca, das 2015 fünf Titel holte, darunter die Champions League sowie die Club-WM. Es geht also auch ohne pausenlose Neuverpflichtungen. Auch wenn sie natürlich das Salz in der Suppe des Fußballzirkus sind.

Die Frage ist: Geht das auch bei Real Madrid, dessen Präsident Florentino Perez traditionell aufkommende sportliche Fragen gerne mit dem Scheckbuch beantwortet. Und ist der offenbar schon seit langem beschlossene Ausstieg von Cristiano Ronaldo bei den Weißen damit endgültig ad acta gelegt? Denn selbst wenn CR7 im kommenden Sommer einen neuen Club finden sollte, käme ja kein gleichwertiger Ersatz. Wegen der Transfersperre. Kaum zu glauben jedenfalls, dass Real sein Flaggschiff ziehen ließe, ohne einen neuen Knaller zu präsentieren. Angeblich hat Perez Ronaldo schon vor Jahren gesagt: “Wenn du hier unzufrieden bis und gehen willst, dann kannst du gehen. Aber bring mir Messi als Ersatz.”

Fakt ist: Real ist raus aus dem Pokal, ganz einfach…

So scheint Ronaldo zum Bleiben verdammt. Vorausgesetzt natürlich, er will wirklich weg. Was zuletzt sein Berater Jorge Mendes zum wiederholten Male dementiert hat. Mendes sagte, CR7 wolle seine Karriere in Madrid beenden. Wann das sein werde, sagte er aber nicht. So oder so: Real hat ja noch bis Ende Januar Zeit, auf dem Spielermarkt tätig zu werden. Will aber nicht so recht. Denn wirkliche Stars sind derzeit nicht zu haben – und man geht ja davon aus, dass die Berufung gegen die Strafe der FIFA erfolgreich sein wird. Und ein erneuter Einkauf im Sommer wie geplant stattfinden kann.

Allerdings: Dass ein Einspruch gegen eine Verbandsstrafe erfolgreich sein werde, glaubte man auch im Fall des Aus in der Copa del Rey, wo Real in Cadiz den Spieler Denis Cheryshev aufstellte, obwohl der noch aus der Vorsaison mit Villarreal gesperrt gewesen war. Fakt ist: Real ist raus aus dem Pokal, ganz einfach. Real täte also gut daran, auch damit zu rechnen, dass man auch diesmal vor Gericht unterliegen könnte.

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