Cristiano Ronaldo: “Einwanderer des Jahres” in Spanien

2009 aber war es so weit: Cristiano Ronaldo schrieb mit seinem Wechsel zu Real Madrid Fußballgeschichte. 96 Millionen Euro wurden noch nie für einen Kicker bezahlt. Bei seiner Präsentation pilgerten 90.000 Fans zum Bernabeu-Stadion – auch das gab es noch nie.

Seither vergeht kein Tag, an dem die spanische Presse nicht über den 24-Jährigen aus Portugal berichtet, entweder vor oder nach einem Fußballspiel, beim Kauf eines neuen Autos, beim Bewältigen einer alten Liebesbeziehung. Sogar die Schwulenszene führt ihn als Ikone.

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Dabei hat Ronaldo in diesem Jahr seinen Titel als bester Fußballer Europas und der Welt verloren. Sein Ego bleibt davon unberührt. Schließlich stürzte seine zweimonatige Verletzung im Herbst den "besten Club des 20. Jahrhunderts" tief in die Krise – das war Beweis genug für seine Klasse.

Fakt ist: Die Zeitung "As" kürte Cristiano Ronaldo zum "As 2009" – alleine für sein Erscheinen in Madrid. Die Zeitung "Marca" titelte: "Der Transfer des Jahrhunderts".

Grund genug für Spaniens Allgemeine Zeitung, den derzeit größten Star Real Madrids zum "Einwanderer des Jahres" zu küren.

Das ist kein schlechter Titel, wenn man bedenkt, dass Spanien seit Jahren Europas Einwanderungsland Nummer eins ist. Immerhin 14.000 Deutsche zogen 2009 ins Land der Iberer.

Foto: Marca

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