Cristiano Ronaldo: Alleine gegen Ibrahimovic und Di Maria – Bale schon wieder kaputt!

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Nach der erneuten Verletzung von Gareth Bale weiß Cristiano Ronaldo, was am Mittwoch auf ihn zukommt. In Paris muss er alleine gegen Zlatan Ibrahimovic und Angel di Maria antreten. Denn es fehlt bei Real Madrid ja nicht nur Bale, sondern auch Karim Benzema.

Der Franzose erklärte zuletzt: “Ich würde sehr gerne gegen Paris spielen, aber ich werde nichts überstürzen.” So wie Bale eben. Nach seiner muskulären Verletzung im September und Oktober spielte er im Derby gegen Atletico Madrid, wenn auch mehr schlecht als recht. Und erklärte provokativ (wenigstens für die Fans): “Dieses Spiel hat mir gut getan, um die Beine gegen Bosnien in Form zu bringen.”

Gemeint war das Länderspiel mit Wales. Und selbst nachdem die Qualifikation für die Euro 2016 für Wales geschafft war, kickte Bale weiter für sein Land. Gegen Andorra schoss er im umjubelten “Freundschaftsspiel” das 2-0, kurz vor Schluss. Bale stand 90 Minuten auf dem Feld.

Auch zuletzt gegen Levante durfte er wieder starten, blieb aber in der Pause in der Kabine. Wie es heißt, protestierte Bale gegen die Auswechslung. Schließlich ist er in seinem eigenen Selbstverständnis der neue Star Real Madrids. Was seine linke Wade allerdings noch nicht mitbekommen hat. Sie zwickte am Sonntag erneut, Bale konnte am Montag nicht mit dem Team trainieren. Es ist die fünfte Wadenverletzung des Walisers, seit er 2013 zu Real Madrid gekommen ist. Sein Schwachpunkt. Und offensichtlich gibt es kein Mittel dagegen. Der gesunde Menschenverstand, der Spieler wie Cristiano Ronaldo zum Pausieren bei Länderspielen bewegt, scheint für Bale dabei keine Option zu sein. CR7 dagegen schon: Er ließ das bedeutungslose Match mit Portugal gegen Serbien einfach ausfallen, erholte sich stattdessen in Marokko. Und ist weiterhin topfit.

Fünfte Wadenverletzung für Bale

Und so kommt es, dass der angeblich so egoistische Cristiano Ronaldo am Mittwoch ganz allein die Sturmfahne Reals in Paris trägt. Unterstützt von Nachwuchsleuten wie Jesé, die in der Champions League bislang noch kaum aufgetreten sind.

So oder so: Zlatan Ibrahimovic wird es nicht groß kümmern. Der Star aus Schweden, mittlerweile auch schon 34 Jahre alt, steht vielleicht in seiner letzten großen Champions-Saison – der einzige Titel der ihm in der Sammlung noch fehlt, ist die Königsklasse. Denn egal, wo er bislang gespielt hat, darunter Paris, Inter Mailand und der FC Barcelona: Meister ist Ibra noch stets geworden, in 14 Spielzeiten insgesamt 12 Mal. Ein sensationeller Wert. Aber die Champions League holten stets die anderen.

“Du machst dir vor Mourinho in die Hose”

Ironie der Geschichte: Mit Barca, wohin er wohl extra gewechselt war, um die Königsklasse zu gewinnen, schied er 2010 im Halbifinale aus. Gegen Inter, von wo er ja gekommen war. Das Gebrüll Zlatans in der Kabine soll bis heute im Camp Nou nachhallen. “Du machst dir vor Mourinho in die Hose”, soll Ibra seinem damaligen Trainer Pep Guardiola zugerufen haben. Das Ende der Beziehung Ibrahimovics zum FC Barcelona. Danach wollte er zu Real Madrid, ging aber nach Paris – weil sich Barca laut Insidern weigerte, seinen Stürmer zum weißen Ballett gehen zu lassen.

Jetzt also das Duell: Ibra gegen CR7. Am Ende der Gruppenphase sollten beide Teams das Achtelfinale erreicht haben. Die wichtigen Spiele beginnen erst dann. Und die Wetten sind schon eröffnet, wer am Ende der Champions Leage 2015/16 in Mailand tatsächlich die Nase vorn haben wird.

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