Ceuta und Melilla: El País sieht EU unter Druck! “Lampedusa lässt grüßen”

«Das Problem der Zuwanderung bringt die EU-Institutionen in eine unangenehme Lage, denn sie wissen nicht, was sie tun sollen. Das war auch schon so bei den Tragödien vor der italienischen Insel Lampedusa und vor den Küsten Siziliens. Es handelt sich um ein strukturelles Problem, aber es fehlt der Wille, es grundsätzlich zu lösen.

Die Instabilität in Afrika und in Nahost trägt dazu bei, dass in den Ländern dieser Region der Wunsch zur Emigration fortbestehen wird. Die EU tut sich sogar schwer, mit der internen Migration von Süd- nach Nordeuropa zurechtzukommen. Die anstehende Wahl zum Europaparlament gibt den Kräften Auftrieb, die behaupten, das Boot sei voll und man dürfe keine weiteren Zuwanderer mehr aufnehmen.»