Bayern München geht schlafen, Messi und Neymar kämpfen! “19 Titel für Pep Guardiola”

Der Floh ist die größte Bedrohung für den großen FC Bayern im Halbfinale der Champions League. Am Samstag schoss er beim 2-0 gegen Espanyol Barcelona sein 400. Tor für Barca. 75 davon markierte er in der Königsklasse.

Nach dem 2-0 träumt der FC Barcelona selbst vom Triple in dieser Saison, genau wie Bayern München. Trainer Luis Enrique hat die Katalanen derzeit voll im Griff, das Team gewinnt wie es will.

Bei Espanyol war es erneut Neymar, der die Katalanen in Führung brachte, Messi legte wenige Minuten später nach. Fakt ist: Seit dem kleinen Streit mit Luis Enrique, der den deshalb protestierenden Neymar mehrfach ausgewechselt hatte, ist der Brasilianer wieder ein Leistungsträger. Und Luis Enrique nimmt neuerdings einen anderen vom Feld, wenn er Verstärkungen braucht. Luis Suarez, der Held von Paris. Merke: Bei Barca hat niemand einen Stammplatz sicher. Außer Messi natürlich.

Messi als Spielmacher, Ney und Suarez treffen

Gegen Espanyol glänzte Messi in Abwesenheit von Xavi, der das Derby auf der Bank begann, vor allem als Spielmacher. Für die Tore können ja jetzt auch andere Sorgen – entweder Neymar oder Luis Suarez.

Dass es dennoch schon für 36 Saisontore in der Liga reichte, ist der Beweis für Messis Klasse. Nur noch drei Treffer fehlen auf Cristiano Ronaldo, der am Sonntag beim 4-2 Reals bei Celta Vigo leer ausging. Am Dienstag spielt Barca zuhause gegen Getafe – da könnte Messi weiter in der Torjägerliste aufholen. Und CR7 damit umso mehr unter Druck setzen. Der Portugiese könnte zwar am Mittwoch gegen Almeria mit Toren kontern. Dürfte sich aber keine gelbe Karte leisten, sonst würde er danach in Sevilla fehlen – das schwerste Spiel Reals in dieser Saison, denn der FC Sevilla hat seit mehr als einem Jahr kein Heimspiel mehr verloren. Darf sich aber natürlich im Kampf um die Liga keine Punktverluste mehr leisten.

Real muss nach Sevilla, Barca zu Atletico

Messis Barcelona scheint im Rennen um die Meisterschaft die Nase vorne zu behalten. Denn nach dem Kick in Sevilla muss Real erst im Halbfinale der Champions League gegen Juventus Turin ran, danach im Heimspiel der Liga gegen Valencia. Auch nicht einfach. Käme Real unbeschadet durch diese Alpenetappe, wäre Barca wieder unter Druck – am vorletzten Spieltag geht es zu Atletico Madrid. Die hatten Barca schon im Vorjahr die Liga verdorben, allerdings auf eigene Rechnung. Ob Atletico aber ausgerechnet Real zum kommenden spanischen Meister küren will, ist die Frage? Auch hier zeichnet sich ein Vorteil für Barca ab.

So oder so: Dass Barca in der Liga bis zum Schluss gefordert sein wird, könnte sich als Vorteil im Kampf um die Bayern in der Champions League entpuppen. Die Münchner hatten schon im Vorjahr locker die Bundesliga gewonnen – und dann im Halbfinale gegne Real Madrid den Hintern versohlt bekommen. Das Rückspiel endete 0-4 in München. Die Bayern sind also gewarnt. Aber ob das gegen Messi hilft?