Barça: Guardiola und Blatter verhöhnen Frauen und Schwule

Erst behauptete Pep Guardiola, Trainer des FC Barcelona, in Katar gäbe es sehr wohl Frauenrechte – schließlich habe er sie dort mit eigenen Augen arbeiten, Auto fahren und über die Straße laufen sehen.

Dann erklärte FIFA-Präsident zur Tatsache, dass Homosexuellen in Katar während der WM 2022 fünf Jahre Haft droht, süffisant: "Schwule dürfen sehr wohl nach Katar einreisen, nur Sex können sie dort eben nicht haben."

In Sachen Katar sind sich der FC Barcelona, der sonst die FIFA gerne wegen zu vieler Länderspiele attackiert, plötzlich ganz einig. Die vielen Petro-Dollars, die in ihre Kassen fließen, scheinen zu wirken.

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International erklärt dagegen zur Situation in Katar im Jahr 2010: "Frauen waren weiterhin Diskriminierung und Gewalt ausgesetzt. Ausländische Arbeitsmigranten wurden ausgebeutet und missbraucht und genossen keinen ausreichenden rechtlichen Schutz."

Weiter heißt es: "Mindestens elf ausländische Staatsbürger wurden 2009 wegen Blasphemie verurteilt. Drei von ihnen erhielten die Höchststrafe von sieben Jahren Haft, weil sie Worte benutzt hatten, die als Beleidigung des Islam gelten. Mindestens 52 andere ausländische Staatsbürger wurden "unerlaubter sexueller Beziehungen" schuldig gesprochen. Sie wurden entweder ausgewiesen oder zu Haftstrafen mit anschließender Ausweisung verurteilt."

Der Fanclub "Schwule und Lesben für den FC Barcelona" protestierte mittlerweile öffentlich gegen den Werbedeal ihres Clubs mit Katar.

Und Franz Beckehbauer ärgerte sich öffentlich über die Wahl Katars zum WM-Veranstalter 2022. Er fühlt sich von der FIFA hintergangen. (SAZ; Foto: Wikipedia)

QUIZ: Wer hat Angst vor Cristiano Ronaldo? Das große Quiz!

QUIZ: Lionel Messi, Superstar! Wer kennt ihn wirklich?

ALLE TORE und TABELLEN: Spanische Liga Live

SAZ-FOREN: Sagen Sie Ihre Meinung!

#{fullbanner}#