Berlin (ots) –

Zur Beratung von Bundeswirtschaftsminister Dr. Robert Habeck und dem Mittelstandsbeauftragten der Bundesregierung, Michael Kellner, wurde der Beirat für Fragen des gewerblichen Mittelstandes und der Freien Berufe (Mittelstandsbeirat) konstituiert. U.a. wurden drei Unternehmerinnen berufen, die sich ebenfalls ehrenamtlich im BNW-Vorstand engagieren.

„Ich freue mich darauf, als Teil der progressiven Wirtschaft meine Stimme für eine nachhaltige Transformation zu erheben. Den Unternehmen, die verantwortungsvoll mit Menschen und Ressourcen umgehen, sollten wir den roten Teppich ausrollen und Leitplanken so definieren, dass der Markt Nachfrage und Investitionen in eine zukunftsorientierte Richtung lenken kann“, sagt Carola von Peinen, Geschäftsführerin Talents4Good GmbH und Vizepräsidentin der IHK München und Oberbayern.

Der Mittelstandsbeirat ist ein etablierter Bestandteil des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWK). In dieser Legislaturperiode ist die nachhaltige Wirtschaft mit mehreren BNW-Mitgliedern stark vertreten. Zum Beirat zählen u.a. die Vorstandsmitglieder Alma Spribille (WEtell), Dr. Antje von Dewitz (VAUDE) sowie Carola von Peinen (Talents4Good). Die Mitglieder agieren als unabhängige Persönlichkeiten, die ausschließlich ihre persönliche Überzeugung vertreten.

Dr. Antje von Dewitz, Geschäftsführerin VAUDE, wurde erneut in den Mittelstandsbeirat berufen: „Nachhaltig wirtschaftende Unternehmen tragen dazu bei, globale Probleme unserer Zeit wie Klima- oder Energiekrise zu lösen. Dennoch sind sie bis heute durch höhere Kosten, Aufwand und Risiko im Wettbewerb benachteiligt. Mit einem klugen Mix aus Anreizen, Ordnungsrecht und Gesetzen kann die Bundesregierung für ein Level Playing Field sorgen und eine nachhaltige, krisenresiliente Wirtschaft stärken. Ich freue mich darauf, dazu meine Impulse zu geben.“

Alma Spribille, Geschäftsführerin des nachhaltigen Mobilfunkanbieters WEtell, wurde ebenfalls in den Beirat berufen. „Ich setze mich für nachhaltige und gemeinwohlorientierte Start-ups ein, sie sind der Nachwuchs des deutschen Mittelstands. Es fehlt ein verständliches und verpflichtendes Label für nachhaltiges und soziales Handeln, vergleichbar zum NutriScore. Auch die neue Gesellschaft mit gebundenem Vermögen muss dringend eingeführt werden, werteorientiere Gründer*innen und Mittelstand werden gleichermaßen davon profitieren.“

Der Beirat kommt zwei Mal im Jahr zusammen, um die Anliegen des Mittelstands zu vertreten und diskutieren. In dieser Legislaturperiode legt das BMWK den Schwerpunkt ihrer Mittelstandspolitik unter anderem auf den Bürokratieabbau, Fachkräftemangel, Digitalisierung und die Energiewende. Der Beirat bietet aber auch eine Plattform für aktuelle Anliegen des Mittelstands, wie die derzeitige Energiekrise.

Der Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V. (BNW) ist die politische Stimme der nachhaltigen Wirtschaft und setzt sich als unabhängiger Unternehmensverband für den Umwelt- und Klimaschutz ein. Mit seinen knapp 600 Mitgliedsunternehmen steht der BNW inzwischen für mehr als 130.000 Arbeitsplätze.

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