Abschied von Samaranch: “Gute Reise in die Ewigkeit”

Der am Mittwoch gestorbene Spanier sei ein vorbildlicher Verfechter der olympischen Werte gewesen, sagte der spanische König Juan Carlos. "Barcelona, Katalonien und das übrige Spanien verloren einen ihrer Söhne mit der größten weltweiten Ausstrahlung."

Juan Carlos und Königin Sofía erwiesen Samaranch am Donnerstag auf einer großen Trauerfeier in der Kathedrale von Barcelona die letzte Ehre.

Der Leichnam wurde später in einer Zeremonie im engsten Familienkreis in der Nähe des Olympiastadions eingeäschert. IOC-Chef Jacques Rogge würdigte seinen Vorgänger als eine der wichtigsten Figuren in der Geschichte der modernen Olympischen Spiele. "Samaranch machte die Spiele zu dem, was sie heute sind: das erste Sportereignis der Welt."

Samaranchs Leichnam war vor der Trauerfeier im Palast der katalanischen Regional-Regierung aufgebahrt worden. Beim Eintreffen des mit einer Olympia-Flagge bedeckten Sargs wurde die olympische Hymne gespielt. In dem Regierungsgebäude hatte Samaranch gegen Ende der Franco-Diktatur (1939-1975) als Chef der Provinzverwaltung von Barcelona amtiert.

Der spanische Kronprinz Felipe verabschiedete Samaranch mit den Worten: "Danke, Juan Antonio, und gute Reise in die Ewigkeit!" (SAZ, dpa)

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