Kinderzimmer für Mädchen einrichten

Kinderzimmer EinrichtungBild: Wer bei der Einrichtung des Kinderzimmers Fehler vermeiden will, sollte ein paar Tipps beherzigen. Bildquelle: Dasha Petrenko – 217034809 / Shutterstock.com

Es muss nicht immer Rosa sein

Wer möchte nicht, dass sich die Tochter in ihrem Kinderzimmer rund herum wohlfühlt? Die Einrichtung und korrekte Nutzung des Raumes spielt dabei eine sehr wichtige Rolle. Die Farbwahl muss nicht zwangsläufig auf Rosa fallen und auch sonst werden bei der Einrichtung des Kinderzimmers für die Tochter viele unnötige Fehler begangen. Die 10 folgenden Tipps helfen, den Mädchentraum wahr werden zu lassen.

Kinderzimmer Einrichtung

Bild: Wer bei der Einrichtung des Kinderzimmers Fehler vermeiden will, sollte ein paar Tipps beherzigen. Bildquelle: Dasha Petrenko – 217034809 / Shutterstock.com

  1. Farbschema

 Bei dem Farbschema gilt es, über den Tellerrand und das klischeehafte Rosa hinauszublicken. Sicherlich werden sich bei Ihrer Tochter in Bezug auf Farben schon Präferenzen herauskristallisiert haben. Falls dem nicht so ist oder diesbezüglich Unklarheit herrscht, kann sie in die Farbwahl am besten mit einbezogen werden. Man sollte jedoch aufpassen: Gemäß Welt passt nicht jede Farbe in jedes Zimmer. Falls Sie Ihre Entscheidung unabhängig von der Meinung Ihrer Tochter treffen möchten, ist eine perspektivische Betrachtungsweise empfehlenswert: Je länger das Kinderzimmer von ihr genutzt werden soll, desto eher empfiehlt sich eine neutrale Farbgestaltung.

  1. Vorausschauend planen

Bei der Einrichtung eines Zimmers ist das vorausschauende Planen das A und O. Hierdurch wird vermieden, dass es später zu Überraschungen kommt, wenn die gekauften Möbel sich nicht aufstellen lassen oder andere Utensilien nicht zweckgemäß verwendet werden können. Damit die Planung gelingt, ist ein Studium des Grundrisses empfehlenswert. Hierdurch wird in der Regel schnell klar, welche Möbel sich überhaupt unterbringen lassen und wo die Platzierung jeweils am meisten Sinn ergibt. Auch die verfügbaren Stromanschlüsse und die Lichtsituation durch vorhandene Fenster sollten in die Planung mit einbezogen werden, damit zum Beispiel der Schreibtisch optimal steht.

  1. Stauraum schaffen

In Bezug auf den Stauraum gilt im Kinderzimmer die Devise: So wenig wie nötig, so viel wie möglich. Kinder haben besonders in jungen Jahren noch nicht das entsprechende Gespür für Ordnung, sodass es wichtig ist, Ihrer Tochter den Frust eines unaufgeräumten Zimmers durch die Kreierung von Stauraum zu ersparen. Dabei können Sie intelligent vorgehen und Stauraum dort unterbringen, wo andere ihn auf den ersten Blick nicht vermuten würden. Anbieten tun sich hierfür der Bettkasten, Kommoden oder auch Schränke. Achten Sie jedoch darauf, dass es trotz geschickter Unterbringung des Stauraumes weiterhin möglich bleibt, Ordnung zu halten und nicht alles durcheinander gerät.

  1. Möbel auswählen

Die Auswahl der Möbel ist eine sehr individuelle Angelegenheit. Zum Beispiel sollte das Bett in klassischen Farben gehalten sein, damit es Ihrem Kind lange gefällt. Falls Ihr Kind oft Übernachtungsgäste hat, ist ein Etagen- oder Ausziehbett die richtige Wahl. Mit unterschiedlicher Bettwäsche können Sie farbliche Akzente im Zimmer setzen. „Schauen Sie sich beim Möbelkauf nicht nur in der Kinderabteilung um. Wunderschöne Vintage-Möbel sind beispielsweise eine langanhaltende Investition, die Ihren Kindern über viele Jahre eine Freude bereiten können.“, so der Möbelexperte von lifestyle4living. Mit ein wenig Geduld halten sich auch die Kosten in Grenzen.

  1. Spielteppich als Multitalent
Spielteppich Vorteile

Bild: Ein Spielteppich sieht nicht nur gut aus, sondern erfüllt auch funktionelle Aspekte. Bildquelle: FamVeld – 288095555 / Shutterstock.com

Ein sehr beliebtes Accessoire für das Kinderzimmer der Tochter ist ein Spielteppich. Entgegen der weitläufigen Meinung, wonach es nur Spielteppiche für Jungen gibt, existiert mittlerweile eine beachtliche Anzahl auch für Mädchen. Eine beliebte Variante ist zum Beispiel ein Spielteppich mit der Themenwelt Puppenhaus. Der Teppich fungiert hierbei als Multitalent, denn einerseits ist er beim Spielen auf dem Boden als weiche Unterlage dienlich, andererseits kann Ihre Tochter so alles um sich herum vergessen und in Ihre eigene Fantasiewelt eintauchen. Wer als Elternteil hierbei Wert auf Lernerfolg legt, kann sich später gegebenenfalls auch bei den digitalen Spielteppichen umsehen.

  1. Kreierte Sitzecken

Damit Ihre Tochter sich im Kinderzimmer gerne aufhält, dürfen des Weiteren auf keinen Fall mit Liebe und Verstand kreierte Sitzecken fehlen. Diese laden im optimalen Fall zum Verweilen und Entspannen ein und strahlen eine heimische Atmosphäre aus. Die Sitzecke sollte aus naheliegenden Gründen nicht in der Nähe einer Tür kreiert werden, da sonst die Gefahr von Kollisionen besteht. Sinn macht es mitunter auch, die Sitzecke räumlich ein wenig vom Rest zu trennen und den so separierten Teil des Raumes als Rückzugsort nutzbar zu machen. Beim Kauf entsprechender Möbel sollten Sie auf eine passende Ergonomie und Qualität achten, damit sich entstandene Flecken wieder entfernen lassen.

  1. Das richtige Spielzeug

 

Beliebtes Spielzeug

Bild: Die Auswahl des richtigen Spielzeugs kann mitunter lange dauern, aber lohnt sich in jedem Fall. Infografikquelle: hallofamilie.de

Beim Spielzeug ist durchaus eine Kombination mit dem Punkt 5 denkbar. Damit der Spielteppich in vollem Umfang genutzt werden kann, sollten Sie nämlich auch auf die richtige Anzahl von passenden Figuren achten. Kaufen Sie Ihrer Tochter im Falle des Puppenhauses die dazu passenden Miniatur-Puppen. Sofern Sie nicht die Nutzung eines Spielteppichs vorsehen, sind größere Puppen für Ihre Tochter nichtsdestotrotz eine überlegenswerte Investition. Abstand nehmen sollten Sie hingegen von dem Ansatz, Ihre Tochter allzu früh mit digitaler Technik zu konfrontieren, auch wenn dies beim Lernen laut Spiegel eine immer wichtigere Rolle spielt.

  1. Die passende Wandgestaltung

Die Wandgestaltung sollte schon bei der vorausschauenden Planung eine wichtige Rolle spielen. Viele Eltern vergessen, dass das Zimmer nach erfolgter Einrichtung eine fertige Einheit bilden soll. Die Vorgehensweise, alles zu kaufen, was gefällt und dies miteinander zu kombinieren, ist also nicht immer die beste. Abhängig von der Art und Farbe der Kindermöbel, sollte auch die Farbwahl und Gestaltung der Wand ausfallen. Sofern Sie helle Möbel erwerben möchten, kann die Wand beispielsweise in kräftigen oder dezenten Farben gestrichen werden. Sofern Sie sich dafür entscheiden, die Wand zu bemalen, können Sie sich passende Vorlagen besorgen oder das Ganze von einem Profi erledigen lassen.

  1. Die perfekte Deko

Ergänzt wird das bereits kreierte Bild des neuen Raumes im Idealfall durch eine gelungene und aufeinander abgestimmte Dekoration. Neben der Tatsache, dass hierbei der persönliche Geschmack eine entscheidende Rolle spielt, sollte die Dekoration dort Akzente setzen, wohin der Blick des Betrachters gelenkt werden soll. Eine gute Empfehlung ist es, bei der Dekoration auf Farben zu setzen, die sich gut von der Umgebung unterscheiden. Dadurch werden Kontraste geschaffen, die die Dekorationsgegenstände mehr hervorstechen lassen. Ein anderer Ansatz ist es, die Deko in Bezug auf Farbe und Stil mehr beiläufig in die Gestaltung mit einfließen zu lassen.

  1. Raum für Kreativität
Kreatives Malen

Bild: Kinder lieben es zu malen und können dabei ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Bildquelle: Oksana Kuzmina – 391888261 / Shutterstock.com

Der letzte, aber gleichzeitig auch ein sehr wichtiger, Punkt ist die Schaffung eines Raumes für Kreativität. Gemeint ist hiermit, dass Sie Ihrer Tochter ermöglichen sollten, kreativ zu werden. Dies kann beispielsweise realisiert werden, indem eine Maltafel in den Raum integriert wird oder auf dem Schreibtisch Farben, Stifte und Blätter bereitgestellt werden. Wer es gerne großflächiger mag, dem sei spezieller Tafellack ans Herz gelegt. Mit diesem lassen sich die Wände im Kinderzimmer und auch Möbeloberflächen bemalen. Den Effekt, nach Herzenslust nahezu überall herummalen zu können, finden viele Kinder großartig. Ein weiter Pluspunkt ist, dass die Tafelfarben in vielen verschiedenen Variationen erhältlich sind.

Bildquellen:

Dasha Petrenko – 217034809 / Shutterstock.com

FamVeld – 288095555 / Shutterstock.com

Oksana Kuzmina – 391888261 / Shutterstock.com

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