Berlin (ots) – Berlin, 31.08.2021: SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz setzt im Kampf gegen die Klimakrise voll auf den Ausbau der erneuerbaren Energien und betont: „Wir brauchen die Gesetze über den Ausbau der erneuerbaren Energien bereits im ersten Jahr der neuen Regierung“. Das sagte er in einem Interview gegenüber der Umweltschutzorganisation WWF. Das komplette Gespräch mit Olaf Scholz in der Reihe WWFthink Wahl spezial wird am 1. September, 11 Uhr unter https://www.wwf.de/think sowie dem Youtube- und Facebook-Kanal des WWF Deutschland veröffentlicht. Folgende Zitate von Olaf Scholz aus der Aufzeichnung des WWFthink Wahl spezial können bereits jetzt genutzt werden:

„Ich will dazu beitragen, dass der menschengemachte Klimawandel aufgehalten wird. Das geschieht durch die industrielle Erneuerung unseres Landes in ganz, ganz kurzer Zeit. Und dazu müssen wir die Voraussetzungen schaffen, indem wir gleich am Anfang der nächsten Legislaturperiode festlegen, wie die Energieerzeugung aus Windkraft, aus Solarenergie hochgefahren wird, festlegen, wie wir das Stromnetz ausbauen und festlegen, wie wir die Planungsrechte so verändern, dass das alles so schnell geht, wie es für das Klima und den Artenschutz notwendig ist.“

„Das Wichtigste ist jetzt anpacken. Es wird zu viel über Ziele gesprochen. Die sind wichtig, aber wir müssen jetzt auch das Notwendige tun. Wir brauchen die Gesetze über den Ausbau der erneuerbaren Energien bereits im ersten Jahr der neuen Regierung. Wir müssen die Erzeugungskapazitäten, die Wasserstoffproduktion, die ja auch wieder am Ende auf erneuerbaren Energien beruhen soll, und die Stromnetze entsprechend ausbauen, damit das alles was wird. Und dann müssen wir uns trauen, alle Gesetze so zu ändern, dass eben weder die Stromkabel zu lange im Planungsverfahren hängen noch die Windkraftanlagen oder die Solaranlagen. Das ist die heutige Realität und die kann man so übersetzen: Ändern wir daran nichts, werden wir keines der Klimaziele erreichen und deshalb müssen wir genau das im ersten Jahr der neuen Regierung tun.“

Weitere Termine in der Reihe WWFthink Wahl spezial:

3. September, 11 Uhr: WWFthink Wahl spezial „Energiewende: Die Zukunft ist erneuerbar“. Gäste sind Robert Habeck, Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen, Prof. Dr. Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, Christopher Holzem, Sprecher Bürgerwerke eG und Viviane Raddatz, Leiterin Klimaschutz und Energiepolitik beim WWF.

14. September, 11 Uhr: WWFthink Wahl spezial „Wohin steuert Deutschland und wer sollte am Ruder sitzen?“ mit Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock, Bündnis 90/Die Grünen

16. September, 11 Uhr: WWFthink Wahl spezial „Wohin steuert Deutschland und wer sollte am Ruder sitzen?“ mit Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) in Vertretung von Armin Laschet, CDU

17. September, 11 Uhr: WWFthink Wahl spezial „Jetzt reden wir! Wie schaut die junge Generation auf die Bundestagswahl 2021“. Gäste sind Wiebke Winter,Mit-Gründerin der „KlimaUnion“ und Mitglied des CDU-Bundesvorstands, Jan Schiffer, Bundessprecher der Linksjugend, und Liv Jula Mengel, Mitglied der Zukunftsmutigen WWF. Angefragt ist zudem Carla Reemtsa, Klimaschutzaktivistin und Mitorganisatorin bei Fridays for Future.

23. September, 11 Uhr: WWFthink Wahl spezial „Wirtschaften zum Wohle des Planeten“ Gäste sind Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Dr. Lukas Köhler, klimapolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Prof. Dr. Maja Göpel, Politökonomin und Transformationsforscherin, sowie Rebecca Tauer, Wirtschaftsexpertin beim WWF.

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Quelle: ots