Victoria’s Secret wehrt sich gegen schwere Vorwürfe

Kürzlich veröffentlichte das Label seine Unterwäsche-Serie ‚Bright Young Things‘ (deutsch etwa: ‚Leuchtend junge Dinger‘) der Nebenlinie ‚PINK‘, die sich laut Business-Insidern an ein deutlich jüngeres Publikum als die Hauptlinie des amerikanischen Unternehmens richtet. Der Vorwurf: Victoria’s Secret ziele mit den Kreationen auf Kundinnen im Teenager-Alter ab und versorge die jungen Mädchen mit allzu aufreizender Wäsche. Bereits die Facebook-Seite von Victoria’s Secret wurde von kritischen Kunden und empörten Eltern belagert, nun wurde sogar eine Online-Petition ins Leben gerufen, welche die Verantwortlichen auffordert, „Teenager nicht länger als Sex-Objekte darzustellen.“

Die Marke selbst rechtfertigt ihr neues Sortiment in einem Statement.

„Victoria’s Secret ‚PINK‘ ist eine Marke für Frauen im College-Alter“, heißt es in der Mitteilung. „Entgegen jüngster Gerüchte haben wir nicht vor, eine Kollektion für noch jüngere Frauen einzuführen. ‚Bright Young Things‘ sollte als Slogan eine Verknüpfung zur Springbreak-Tradition sein.“

Das proklamierte Missverständnis wurzelte derweil in einer Aussage von Finanz-Geschäftsführer Stuart Burgdoerfer, der bei einer Konferenz wissen ließ: „Was wollen 15- und 16-Jährige? Sie wollen älter sein und sie wollen cool sein und wie die Mädchen auf dem College. Das ist ein Teil der Magie von ‚Pink‘.“