Jährlich kommen zahlreiche Einwanderer aus aller Welt nach Spanien, um ein neues Leben zu beginnen. Wenn die verschiedenen Kulturen aufeinandertreffen, kommt es nicht selten zu Auseinandersetzungen und Problemen, weil die Einwanderer oft nicht bereit sind, sich an Gegebenheiten ihrer neuen Heimat anzupassen.

Um die soziale Integration zu fördern und zu sichern, will die valencianische Regierung jetzt einen Vertrag ausarbeiten, den Einwanderer, die von außerhalb der Europäischen Union in die Region Valencia kommen, unterzeichnen müssen. 

Mit ihrer Unterschrift verpflichten sich die Immigranten, die spanischen Gesetze zu befolgen und die heimische Kultur zumindest zu respektieren.

Ziel dieser Vereinbarung ist, eine Gleichberechtigung herzustellen und gleichzeitig auch die Rechte der Spanier zu schützen. Im Detail soll der Vertrag vor allem die soziale Integration fördern. Mit Bildungs-, Gesundheits- und Wohnprogrammen will die Regierung den Einwanderern die Möglichkeit geben, sich in die Gesellschaft zu integrieren.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die totale Gleichberechtigung der Frau. Damit drängt die valencianische Regierung darauf, noch mehr gegen die Gewalt und Diskriminierung, vor allem ausländischer Frauen, zu tun. Kenntnisse der Landessprache, die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Werten, Demokratie und Toleranz, um Ausländerfeindlichkeit zu verhindern, sind demnach bald grundlegende Einwanderungskriterien.