Van Bommel und Robben: “Krake Paul gehört auf den Grill”

Die Zeitungen vermeldeten das Ereignis auf den Titelseiten ihrer Internetausgaben. Die Zeitung "Público" spielte dabei scherzhaft auf den Tod des Diktators Francisco Franco an. "Españoles, el pulpo Paul ha muerto" (Spanier, der Tintenfisch Paul ist gestorben), titelte das Blatt.

Beim Tod des Diktators am 20. November 1975 hatte der damalige Ministerpräsident Carlos Arias mit tränenerstickter Stimme im Fernsehen gesagt: "Españoles, Franco ha muerto."

Auch in den Niederlanden – beim WM-Zweiten – verbreitete sich die Nachricht von Pauls Tod wie ein Lauffeuer. Doch von Trauer keine Spur: "Wenn man rechtzeitig Tintenfisch-Ragout aus ihm gemacht hätte, wären wir heute bestimmt Weltmeister", witzelte ein Radiomoderator.

Denn dass der Oktopus im Sommer den Sieg Spaniens im Finale der Fußball-WM prophezeite, hat Holland ihm nie wirklich verziehen. So mancher fragte sich damals, ob die Spieler um Mark van Bommel und Arjen Robben Arjen die Weissagung nicht doch als böses Omen betrachtet hatten und deshalb noch nervöser ins Endspiel gingen, als sie es ohnehin schon gewesen waren.

Allerdings: Für Gerüchte, ein Holländer könnte hinter Pauls Tod stecken, gab es bislang keinerlei ernstzunehmende Hinweise. Es soll Altersschwäche gewesen sein.(SAZ, dpa, Foto: dpa)

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