Valencia: Ponces Stier wirft alle Pferde um, Jubel für Castella

Bei der "Feria de Julio" in Valencia zum Beispiel stand am Mittwoch ein Stier aus dem Stall Victoriano del Rio in der Arena, den die Zuschauer schon aus der Stadt gebuht hatten, weil er an diesem Abend an alles zu denken schien – außer ans Kämpfen.

Bis die Pferde in die Arena kamen. Dann legte der Stier los – und warf beide Picadores samt Pferden einfach um.

Danach ging es besser, obwohl mit dem wilden Tier kaum eine kunstvolle Faena möglich war, wie Ponce sie sonst liebt. Fakt ist: In diesem Jahr wird der Meister wohl ohne Triumph in Valencia leben müssen, und das im 20. Jahr seiner Alternativa. Denn schon bei den Fallas hatte er kein Glück.

Das Ohr des Tages bekam am Mittwoch Sebastian Castella für eine eher durchschnittliche Leistung, dazu sorgte der Rejoneador Pablo Hermoso de Mendoza für Abwechslung.

Am Donnerstag folgen die mit Spannung erwarteten El Juli, El Fandi und José María Manzanares. (dpa, SAZ; Foto: Alex-s/Flickr)

SAZ-FOREN: Sagen Sie Ihre Meinung!