Uwe Ochsenknecht schimpft: “Ignoranz und Anmaßung machen mit wütend!”

Der altgediente deutsche Film- und Fernsehstar (‚Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken‘) wurde von den Reportern von ‚suedkurier.de‘ mit Beethoven verglichen und zeigte sich geschmeichelt: „Danke für die Blumen, Beethoven …“, schmunzelte der Künstler.

In eine Schublade stecken lassen wollte sich der Star aber nicht. „In meinem Beruf habe ich viele Gesichter – ernste, witzige, nachdenkliche. Das liegt in der Natur der Sache. Die Öffentlichkeit macht sich dann ein eigenes Bild – das liegt auch in der Natur der Sache. Dahinter steckt der Privatmensch“, erklärte er und sprach über die starken Gefühle, die ihn in bestimmten Situationen begleiten: „Lachen kann ich in entspannter Atmosphäre mit guten Freunden. Wütend machen mich Ignoranz und Anmaßung. Angst habe ich, wenn ich neben einem unsicheren Fahrer sitze. Und Freude bereitet mir meine neue Wohnung in Berlin – ganz toll: ein wunderbarer Kiez, gute Kinos wenige Gehminuten entfernt, Läden, Restaurants, Bars, spannende Leute.“

2011 war ein aufregendes Jahr für Uwe Ochsenknecht – er drehte fleißig und war viel unterwegs. 2012 soll wieder eine arbeitsintensive Zeit werden: „Im vergangenen Jahr habe ich viel gedreht, vier Filme. Die laufen alle in nächster Zeit. Und auch in diesem Jahr stehen einige Filmprojekte im Kalender – und viele Termine mit den literarisch-musikalischen Bühnenshows, die ich derzeit mache: Das satirische Weihnachtsprogramm ‚Früher war mehr Lametta‘, das im Dezember ansteht. Und die Geschichte von Toxic, dem sympathisch-skurrilen Auftragskiller. Eigentlich ein Anti-Kriegs-Text. Wahnsinnig witzig und ungemein berührend. Da geht’s ans Eingemachte“, blickte Uwe Ochsenknecht in die nahe Zukunft.