Bochum (ots) –

Wildnis, Weite, Weltstädte. Nicht enden wollende Straßen durch atemberaubende Natur und freundliche Menschen, die aus allen Ecken dieser Welt stammen. Kanada, das zweitgrößte Land der Welt, bietet eine unglaubliche Vielfalt – an Landschaften, Städten, Kulturen und Abenteuern, die einzigartig sind. Es sind ikonische Erlebnisse, die ins Ahornland locken, die das Herz berühren und sich für immer ins Gedächtnis brennen.

Mit gut zehn Millionen Quadratkilometern Fläche, sechs Zeitzonen und 243.000 Kilometern Küste ist das Land im Norden Nordamerikas ein Gigant. Bevölkerungsmäßig ist es dagegen ein Zwerg. Nur 38 Millionen Menschen leben in Kanada, über die Hälfte davon in den zehn größten Städten im Süden. Dass man sich gegenseitig auf die Füße tritt, ist also eher nicht zu befürchten. Was Weite wirklich bedeutet, ahnen Besucher etwa auf dem Trans Canada Highway: Die mit 8.000 Kilometern längste Nationalstraße der Welt, die einmal quer durch Kanada führt, strebt streckenweise so lange geradeaus nach Westen, dass es rein theoretisch kein Problem wäre die Hände eine knappe Stunde lang vom Steuer zu nehmen. Welch ein Gefühl, den Tempomat einzustellen, sich entspannt zurückzulehnen und den Blick auf den endlosen Horizont zu genießen.

Doch wo genau gibt es in dieser endlosen Natur, Weite und Stille nun die typisch kanadischen ikonischen Erlebnisse mit Wow-Garantie? Antwort: Praktisch in jeder Provinz und in jedem Territorium!

Giganten der Natur

Angeführt wird die lange Liste der Natur-Ikonen neben den legendären Niagara-Fällen in Ontario zweifellos von den Rocky Mountains in Alberta und British Columbia. Gleich fünf grandiose Nationalparks warten in dieser monumentalen Bergwelt: Banff, Jasper, Yoho, Kootenay und Waterton Lakes.

Kanada ist DAS Paradies für Roadtrips. Denn hier ist der Weg das Ziel. Die Hauptattraktionen unterwegs: Eine Straße, Gipfel, Tiere und Seen. Die Hochgebirgsseen Lake Louise und Moraine Lake kennt zwar die ganze Welt, und doch: Wer, umgeben von Giganten, diese Meisterwerke von Mutter Natur zum ersten Mal vor sich sieht, hält die Luft an, starrt mit großen Augen und kann den Blick für eine ganze Weile nicht abwenden. In Alberta auf dem Highway 93 sorgt der ständige Blick auf die gewaltigen Gipfel garantiert für Nackenschmerzen. Die als Icefields Parkway weltberühmte 230 Kilometer lange Panoramastraße von Lake Louise nach Jasper folgt der kontinentalen Wasserscheide durch den wildesten und schönsten Abschnitt der Rocky Mountains. Uralte Gletscher, Wasserfälle und weite, tiefgrüne Täler mit türkisfarbenen Seen wie Peyto und Bow Lake ziehen Besucher in ihren Bann. Wenn man denkt, dass es nicht mehr besser werden kann, geht es über eine Anhöhe oder um eine Kurve, und es wird noch unglaublicher, unnahbarer, märchenhafter.

Die Big Five des Nordens

Kanada wird nicht ohne Grund „Wildlife Capital of the World“ genannt. Denn das Ahornland liefert in Sachen wilde Tiere auf ganzer Linie und bietet die Möglichkeit, die Big Five des Nordens zu treffen: Bären, Elche, Karibus, Wale und Bisons. Tiersichtungen sind auf einem Roadtrip so gut wie garantiert, und das nicht nur in den über 40 Nationalparks und zahllosen Provinz- und Territorialparks des Landes. Ganz weit oben auf der Wunschliste der Tierbegegnungen im Ahornland: Bären. Die Chancen, auch wirklich einem zu begegnen, stehen mehr als gut. Bären gibt es fast überall in Kanada, in Alberta, British Columbia und dem Yukon ist die Wahrscheinlichkeit der Sichtung eines Schwarzbären oder Grizzlys am größten. Nur im Regenwald von British Columbia zu finden sind die seltenen weißen Kermode-Bären, auch Geisterbären genannt. Eine Begegnung mit diesen besonderen Tieren ist einfach magisch.

Was ist ein Besuch in Kanada ohne eine Begegnung mit einem Elch? Gute Möglichkeiten zu Treffen mit Elchen bieten die Provinzen Neufundland, Québec, Ontario, der Yukon und British Columbia. Die Provinz British Columbia beheimatet inzwischen auch wieder wildlebende Bisons, ebenso wie Alberta, Saskatchewan und die Northwest Territories. Mitten ins Herz treffen garantiert Begegnungen mit Walen, die sich entlang der unglaublichen 202.080 Kilometern Küstenlinie in Kanada beobachten lassen, besonders rund um Neufundland und Labrador und vor der Küste British Columbias sowie in Nova Scotia, New Brunswick und Québec.

Unfassbare weiße Weite – die Arktis

Die kanadische Arktis ist ein magischer Ort – abgeschieden, wild und voller Abenteuer, die das Herz berühren und sich tief ins Gedächtnis einbrennen. Sie umfasst Teile der Territorien Yukon, Northwest Territories und Nunavut, die Menschen dort, mehrheitlich Inuit und First Nations, sind traditionsverbundene Gastgeber, die Besuchern gern die besondere und oft völlig von der Zivilisation abgeschiedene Welt nahebringen. Vergleichsweise gut zu erreichen sind die arktischen Regionen im Yukon und den Northwest Territories. Der legendäre, über 700 Kilometer lange Dempster Highway, der Traum aller Roadtripper, führt nicht nur über den Polarkreis, sondern setzt seinen Weg als Inuvik-Tuktoyaktuk-Highway bis zur Beaufortsee fort. Jenseits des Arctic Circle liegt auch der schönste und nur auf dem Luftweg erreichbare Nationalpark des Yukon, der Ivvavik National Park, der von den Inuit verwaltet und im Jahr von höchsten 100 Menschen besucht wird. Etwas außerhalb von Yellowknife, der Hauptstadt der Northwest Territories, auch „Aurora Capital of North America“ genannt, wartet die Eisstraße nach Dettah, einem arktischen Dorf, in dem die Dene-Ureinwohner leben. Auf dem Weg dorthin preschen Abenteurer über die mehr als einen Meter dicke Eisschicht auf dem Great Slave Lake, jenseits des Polarkreises führt die Route über das Nordpolarmeer.

Einmal im Leben einen Eisbären sehen – das ist der Traum vieler Arktis-Besucher. Einer der besten Orte dafür ist Churchill in Manitoba, die „Eisbär-Hauptstadt der Welt“ am Rande der Arktis. Dort, am Ufer der Hudson Bay, warten die Eisbären jedes Jahr zwischen Oktober und November darauf, dass das Wasser gefriert und sie wieder auf Robbenjagd gehen können. In dieser Zeit halten sich bis zu 900 Eisbären in der Umgebung auf. Ebenso gut stehen die Chancen auf Eisbär-Sichtungen an vielen Orten in Nunavut. In dem arktischen Territorium sind aber nicht nur die imposanten weißen Riesen, sondern noch weitere der größten und imposantesten Tiere unserer Erde beheimatet: Moschusochsen, Karibus, Walrosse, Narwale – die Einhörner der Meere, Grönlandwale und Belugas. Cunningham Inlet auf Somerset Island gilt als weltweit bester Ort, um Belugawale zu beobachten. Tausende dieser weißen Wale kommen jedes Jahr in die Bucht, um zu spielen, ihre Jungen zu stillen und sich zu häuten.

Eines der Highlights der Arktis ist unbestritten Baffin Island. Auf der fünftgrößten Insel der Welt warten neben spannender Inuit-Kultur und berührenden Tierbegegnungen einige der spektakulärsten Naturschauspiele: Unfassbare Eiswüsten, tief eingeschnittene Fjorde und gigantische Gletscher bringen Abenteurer und Entdecker zum Staunen, so etwa im Auyuituqq National Park mit Mount Thor im Norden der Insel.

Einzigartige kulturelle Vielfalt in pulsierenden Städten

Von den tosenden Wassern der Niagarafälle zu den majestätischen Rocky Mountains, von den schroffen Klippen am Atlantik bis zu den Regenwäldern am Pazifik: Wer Kanadas landschaftliche Ikonen mit der außergewöhnlichen Geschichte, Kultur und Architektur des Landes kombiniert, landet automatisch in einigen der schönsten Städte des Kontinents. Jede ist einzigartig, jede reich an nationalen Wahrzeichen!

Toronto, mit 6,4 Millionen die größte der kanadischen Städte, ist eine der multikulturellsten der Welt. Über die Hälfte der Torontonians wurde nicht in Kanada geboren, der Notruf antwortet in 140 Sprachen. Mehr als ein Dutzend ethnischer Viertel nehmen mit Tausenden von Bars und Restaurants der Stadt das sonst in Städten dieser Größe übliche, irrwitzige Tempo. Wohlstand und Multikulti brachten zudem eine der aktivsten Kulturszenen Nordamerikas hervor. Und eine bahnbrechende City-Architektur, bei der internationale Reißbrettstars wie Frank Gehry und Daniel Libeskind neben einheimische Architekten markante Akzente setzten. Überragt wird die von ihnen kreierte, supermoderne Skyline der Stadt vom CN Tower mit dem legendären Edgewalk. Die schlanke, 553 Meter hohe Skulptur ist das dritthöchste freistehende Gebäude der Welt und gehört zu den Top-Attraktionen der Stadt. Von den Aussichtsplattformen des CN Tower die Gischtwolke der rund eineinhalb Stunden Autofahrt entfernt liegenden Niagarafälle zu sehen, ist nur eines der vielen Highlights in diesem urbanen Paradies.

Ah, Vancouver! Von den Glastürmen in Downtown über die Totempfähle im Stanley Park und die Vancouver Canucks in der Rogers Arena bis zu den steilen North Shore Mountains: Besucher aus aller Welt geraten ins Schwärmen, wenn die Rede von Vancouver ist. Die Stadt am Pazifik wird auch gern die schönste Stadt Kanadas genannt. Die schönste Lage genießt sie auf jeden Fall. Und das beste Wetter. Und den Ruf als beste Stadt zum „Chillen“, zum entspannten Abhängen an den Stränden von Kitsilano und English Beach. Und nichts davon ist übertrieben! Wahr ist auch, dass die Freizeitmöglichkeiten im Raum Vancouver endlos sind. Wer also Vancouvers Must Do´s, wie der Spaziergang im Stanley Park, einen Bummel durch die Künstlergemeinde Granville Island und Shopping im Public Market, die Radtour auf dem 22 Kilometer langen Seawall oder einen Besuch des hervorragenden Museum of Anthropology, absolviert hat, mag es den Vancouverites nachtun: Die toben sich im Garibaldi Provincial Park beim Hiking über der Baumgrenze aus oder kajaken in Deep Cove (North Vancouver). Oder gehen im Lighthouse Park (West Vancouver) zwischen uralten Douglaskiefern spazieren. Glückliches Vancouver. Einzigartiges Kanada!

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