Terror in Spanien: 515 Jahre Haft für Polizistenmörder

Die Richter des Nationalen Gerichtshofs in Madrid sahen es als erwiesen an, dass die beiden Männer am 14. Mai 2008 vor einer Unterkunft der paramilitärischen Guardia Civil (Zivilgarde) eine Autobombe mit 200 Kilogramm Sprengstoff gezündet hatten.

Bei der Explosion war ein Beamter getötet worden. Die Fassade des Gebäudes in der Gegend von Vitoria, in dem 27 Beamte und Familienangehörige gewohnt hatten, stürzte teilweise ein.

Laut Urteilsbegründung hatten die Terroristen es darauf abgesehen, möglichst viele Polizisten umzubringen. Sie hatten die Autobombe mitten in der Nacht gezündet und keine telefonische Warnung abgegeben.

Die Richter verurteilten die Angeklagten unter anderem wegen eines terroristischen Mordanschlags und wegen versuchten Mordes in 26 Fällen.

Die beiden Männer müssen zudem der Familie des getöteten Polizisten und den anderen Bewohnern der Kaserne eine Entschädigung in Millionenhöhe zahlen. Von der Haftstrafe müssen sie nach spanischem Recht im Höchstfall 40 Jahre verbüßen. (SAZ, dpa; Foto: Oostvogel/Flickr)

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