Surreal: Prada kreiert “Manga-Look”! “Models wie virtuelle Puppen!”

Die Visagistin und der Haar-Stylist verrieten auf ‚Style.com‘ wie sie den einzigartigen Look, der an Manga-Figuren erinnerte, auf die Gesichter der Models für die Herbst/Winter-Show 2012 zauberten. Die Beauty-Expertin nutzte für das Augen-Make-up der Models eine dreifache Farbgebung, die sich aus orangen, lilafarbenen und schwarzen Tönen zusammensetzte. „Fräulein Prada wollte ein starkes Auge. Die Farben stammen alle aus der Kollektion“, sagte sie.

In einem ersten Schritt trug die Visagistin eine weiße Grundierung um die Augen der Models auf. Anschließend verwendete sie orangefarbenen Lidschatten über den Augenbrauen gefolgt von schwarzen Tönen, die sie von der Augenfalte bis zur Braue hochzog. Die oberen und unteren Augenlider zog sie mit einem lilafarbenen sowie einem schwarzen Eyeliner nach.

Ihr Kollege Guido Palau kreierte einen ebenso dramatischen Look und setzte auf eine surrealistischen Ästhetik. Diese erzeugte er mit kontrastierenden Haarfarben, ein Look, der schon vor einigen Jahren modern war und momentan sein Comeback feiert. Mit Haarverlängerungen, die eine andere Farbe als das echte Haar der Models hatten, schuf er den starken Kontrast.

„Sie sind virtuelle Puppen. Sehr Manga … Echte Mädchen machen das gleiche mit ihren Haaren, aber durch die Perfektion wird es erst so surreal. Ich wählte die Extensions so aus, dass sie am stärksten mit der Haarfarbe des Models im Kontrast standen“, erklärte er.

Anschließend föhnte er die Haare nach hinten und glättete dann die ganze Mähne. Mit Hilfe von ‚Redken‘-Gel und extra starkem Haar-Spray stellte Guido Palau sicher, dass die Frisuren der ‚Prada‘-Models nicht verrutschten.