Sturzflug der spanischen Immobilien: 6,8 Prozent Preisverfall

Besonders schmerzhaft spüren Madrid und die angrenzenden Provinzen Toledo und Guadalajara sowie die Mittelmeerküste den Preisverfall. 

Wer ein Ferienhaus an der Costa del Sol besitzt und es verkaufen will, kann lange warten. Und sollte das Wunder geschehen, darf man mit einem erheblichen Preisverfall rechnen. 

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Die Provinz Málaga führt derzeit die Liste der mediterranen Katastrophengebiete, die unter der geplatzen Immobilienblase zu leiden haben, mit 10,4 Prozent an. 

Dicht auf den Fersen sitzt ihr die Provinz Alicante. Heutzutage wollen und können nur noch Investoren und Schnäppchenjäger Wohnobjekte an der Costa Blanca kaufen. 

Sie machen "atemberaubende" Angebote auf die ohnehin schon herabgesetzten Preise und sorgen damit für einen Preisverfall in Höhe von 9,1 Prozent. In Almería, Murcia und Castellón sieht es nicht viel anders aus. 

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Es gibt jedoch auch Provinzen, in denen die Immobilienpreise nicht sturzflugartig ins Bodenlose fallen. Dazu gehören Katalonien mit 3,7 Prozent Preisverfall, das Baskenland mit 4,3 Prozent und Extremadura, wo die Preise stabil geblieben sind. 

In den Enklaven Ceuta und Melilla sind die Preise gar um 1,5 Prozent gestiegen.

Aber nach wie vor ist es nicht unbedingt preiswert, in Spanien zu leben. Zu den teuersten Groβstädten zählen San Sebastián (.785,2 Euro/m2), Barcelona (3.657,3 Euro//m2), Getxo (3.614,2 Euro/m2), und Madrid (3.531,8 Euro//m2).

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