Frankfurt am Main (ots) – Aufgrund der Corona-Pandemie blieben im vergangenen Jahr viele Geschäfte geschlossen und die Deutschen mussten auf zahlreiche gewohnte Dienstleistungen verzichten. An die Stelle des physischen Kontaktes traten zunehmend digitale Services: Fast jede:r dritte Deutsche (31 Prozent) hat sie vermehrt in Anspruch genommen [1]. Eine aktuelle bevölkerungsrepräsentative Studie des digitalen Versicherungsmanager CLARK, welche in Kooperation mit dem Meinungsforschungsinstitut YouGov durchgeführt wurde, zeigt nun, dass digitale Services auch nach den ersten Corona-Lockerungen immer noch eine wichtige Rolle spielen [2].

Vor allem die sogenannten “Digital Natives” – also Personen, die mit dem Internet und seinen Möglichkeiten bereits im Kindes- oder Jugendalter in Berührung kamen – geben im Rahmen der CLARK-Studie an, auch nach den derzeitigen Lockerungen vermehrt digitale Services wahrzunehmen. Fast jede:r Vierte (22 Prozent) der 18- bis 24-Jährigen behaupten dies. Durchschnittlich gibt jede:r zehnte Deutsche (11 Prozent) an, digitale Services auch nach Corona weiterhin zu benutzen. Digitale Services, egal ob Beratung per Video-Chat, Apps zum Streamen oder digitale Finanz-Tools werden demnach nicht mehr gezwungenermaßen, sondern aus Überzeugung weiterhin häufig genutzt.

So reagieren die Deutschen auf die Lockerungen

Dank den stark sinkenden Infektionszahlen über die letzten Monate kehrt in Deutschland langsam aber sicher wieder Normalität ein. Die ersten Veranstaltungen finden wieder offline statt, die Gastronomie und auch der Einzelhandel öffnen endlich wieder ihre Pforten. Dementsprechend verändert sich auch das Konsumverhalten der Bundesbürger:innen: 37 Prozent der Befragten geben in der CLARK-Studie an, aufgrund der aktuellen Lockerungen wieder häufiger im Restaurant zu speisen, fast jede:r Dritte (30 Prozent) shoppt wieder vermehrt in Fußgängerzonen oder Einkaufszentren.

Allerdings spiegelt sich der Rückgang zur “alten Realität vor der Corona-Pandemie” nicht in jeder Branche wieder. So geben lediglich 15 Prozent der Deutschen an, aufgrund der aktuellen Lockerungen wieder Dienstleistungen, wie zum Beispiel von einer Bank oder einer Versicherung, vermehrt vor Ort wahrzunehmen. Im Gegenteil: 36 Prozent der Deutschen unterstreichen weiterhin die Wichtigkeit digitaler Kommunikationswege.

Chancen für die Versicherungsbranche?

Die Corona-Krise könnte zu einem wahren Digitalisierungsschub bei Versicherungen führen. “Im Versicherungsbereich arbeiten beispielsweise immer noch viele Unternehmen überwiegend offline – die Digitalisierung der Branche kam in den vergangenen Jahren nur schleppend voran”, erklärt Dr. Marco Adelt, Co-Gründer und COO von CLARK. “Das könnte sich jetzt ändern, denn in den vergangenen Monaten haben mehr und mehr Kund:innen die Vorteile digitaler oder telefonischer Beratung kennengelernt. Jeder Mensch hat eine ganz individuelle Lebenssituation, die verschiedene Anforderungen und auch Fragen an eine Versicherung mit sich bringt. Deswegen ist eine persönliche und individuelle Beratung so wichtig – auch und gerade über digitale Kommunikationswege”, so Adelt.

Haben Verbraucher:innen einmal die Funktionalitäten kennengelernt, würde auch das Vertrauen steigen, ist Adelt überzeugt: “Vor allem im Finanz- oder Versicherungsbereich sind digitale Services eine neue Erfahrung. Mit der Zunahme der Nutzung wird dies jedoch früher oder später zur Normalität,” so Adelt. Für die Versicherungsbranche bietet dies auch Chancen für alte und neue Player, die Nutzererfahrung und Kundenzufriedenheit zu verbessern.

[1] Hinweis zur Studie: Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH im Auftrag von CLARK, an der 1021 Personen zwischen dem 12. und 15. Mai 2020 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die Bevölkerung ab 18 Jahren in Deutschland.

[2] Hinweis zur Studie: Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 1018 Personen zwischen dem 14. und 17.06.2021 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

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Quelle: ots